TSG Sprockhövel zum Auftakt nach Wickede

Trainer Lothar Huber und seine TSG Sprockhövel greifen bereits am Freitag in das Spielgeschehen der Westfalenliga mit ihrem ersten Saisonspiel ein.
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  • hochgeladen von Roland Römer

(von Toni Bertrams)

Es ist schon der dritte Spieltag der Fußball-Westfalenliga, für die TSG Sprockhövel aber ist es der Saisonstart. Die Mannschaft von Trainer Lothar Huber gastiert im Dortmunder Pappelstadion beim BV Westfalia Wickede, und zwar bereits am Freitagabend (19. August) um 19 Uhr.
Während die Wickeder am vergangenen Sonntag ihr erstes Meisterschaftsspiel absolvierten und mit 0:3 beim BV Brambauer-Lünen unterlagen, testeten die Sprockhöveler noch einmal. Dabei setzten sie sich mit 4:1 (3:0) gegen den Bezirksligisten FSV Gevelsberg durch. Dreimal trug sich Maximilian Claus in die Torschützenliste ein, für den vierten TSG-Treffer war Sebastian Greitemann verantwortlich.
Die Partie beim BV Westfalia Wickede wird der erste Schritt, um sich für die neue Oberliga Westfalen zu qualifizieren. Wegen der Regionalliga-Reform und der Auflösung der NRW-Liga werden, so sieht es momentan aus, die sechs erstplatzierten Teams der Westfalenliga den Sprung schaffen.
„Ich werde die Mannschaft aber nicht unter Druck setzen“, sagt TSG-Trainer Lothar Huber. „Dann macht sie auch meistens gute Spiele und die jungen Spieler verkrampfen nicht.“ Gerade einmal 22,2 Jahre ist das TSG-Team im Schnitt alt.
Optimistisch stimmen den 59jährigen die vergangenen Tage und Wochen. „Wir haben super trainiert“, sagt er. Obwohl: „Wir werden erst in Wickede sehen, was die Vorbereitung gebracht hat.“
Gesehen hat Lothar Huber, der seinen Kader wegen verschiedener Gründe bislang noch nicht komplett hatte, dass ein großes Potenzial in seiner Mannschaft steckt.
Ein Potenzial, das er für ausreichend hält, um die Qualifikation für die dann fünftklassige Oberliga zu packen. Das gelte jedoch wohl für zehn Teams der Liga, „aber nur sechs schaffen es“, sagt Lothar Huber und weiß, dass andere Klubs in der Westfalenliga ganz andere Möglichkeiten haben. „Mit denen können wir nicht konkurrieren, weil wir das finanziell nicht stemmen können“, sagt er und nennt den DSC Wanne-Eickel, den 1. FC Kaan-Marienborn, die SG Wattenscheid 09, den ASC 09 Dortmund oder den TuS Ennepetal.
Während andere Westfalenligisten vor allem auch ihrem Geld vertrauen, setzen die Sprockhöveler ihren Weg unbeirrt fort: nämlich auf junge Talente zu setzen. „Das ist ja nicht schlecht“, sagt Lothar Huber und nennt gleich mehrere Namen inzwischen bekannter Akteure, die einst diesen TSG-Weg gegangen sind. Allen voran: Lukas Schmitz, der in der Bundesliga für den SV Werder Bremen spielt, und Mirkan Aydin vom Zweitligisten VfL Bochum.
Die ersten beiden Spiele vom 7. und 14. August, die die Klubs verlegen konnten, sofern sie wollten, wird die TSG wie folgt nachholen: Am 1. September (Donnerstag, 19.30 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Lothar Huber beim SuS Langscheid/Enkhausen, während sie am 7. September (Mittwoch, 19.30 Uhr) im Baumhof den vermeintlichen Top-Favoriten der Westfalenliga-Staffel 2 empfangen wird, den DSC Wanne-Eickel.

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