Viertklässler pflanzen 50 Lärchen

Für das STADTSPIEGEL-Foto machten Förster Thomas Jansen (ganz links mit seinem zweijährigen Weimaraner Frisco vom Emstal), die Waldarbeiter, Klassenlehrerin Annette Rüddenklau und die emsigen Schüler aus dem Oberwinzerfeld eine Pause – aber nur ganz kurz. Schließlich gab es noch einiges zu pflanzen und jede(r) wollte ja mal an einen der von der Stadt ausgeliehenen Spaten...  Foto: Römer
  • Für das STADTSPIEGEL-Foto machten Förster Thomas Jansen (ganz links mit seinem zweijährigen Weimaraner Frisco vom Emstal), die Waldarbeiter, Klassenlehrerin Annette Rüddenklau und die emsigen Schüler aus dem Oberwinzerfeld eine Pause – aber nur ganz kurz. Schließlich gab es noch einiges zu pflanzen und jede(r) wollte ja mal an einen der von der Stadt ausgeliehenen Spaten... Foto: Römer
  • hochgeladen von Roland Römer

„Darf ich noch einen Baum einpflanzen, Herr Jansen?“ So schallte es mehr als nur einmal durch den Schulenbergwald. Zwischen der großen Schutzhütte und dem Hansberg setzten nämlich Schüler der Klasse 4a der Grundschule Oberwinzerfeld mit Förster Thomas Jansen und vor allem viel Feuereifer 50 Bäume.
Nicht irgendwelche natürlich: Es war „der Baum des Jahres 2012“, die „Europäische Lärche“. Der Jungjäger-Ausbildungskurs des Schulenberg-Pächters Pe­ter Patzner hatte 50 dieser Lärchen gestiftet.
Die Setzlinge, welche die Grundschüler nun unterstützt von einigen Waldarbeitern in den Boden buddelten, sind rund zwei Jahre alt und höchstens einen Meter hoch.
Kein Alter und keine Höhe für so eine Lärche, wie Förster Jansen den Kindern bei einem gemeinsamen Frühstück vor der „schweren Arbeit“ erklärte: „Eine Lärche kann richtig alt werden, rund 140 Jahre, und auch richtig mächtig. Das Besondere an dem Baum ist, dass er in seiner Jugend schnell wächst und damit auch nicht aufhört bis zu seiner Ernte – im Gegensatz zu vielen anderen Baumarten im Wald. Das Lärchen-Holz ist sehr wertvoll und von den hier heute gesetzten werden sicher nicht alle ihre Ernte erleben. Wir, die wir die heute an die luftige und Licht durchflutete Passage gesetzt haben, auch nicht.“
Das Setzen machte den Viertklässlern richtig Spaß und das nicht nur, weil die Lärche flache Wurzeln hat und sich so besonders gut in den Boden bringen lässt.
Immerhin hatten sie sich mit Klassenlehrerin Annette Rüddenklau sorgfältig auf diesen Tag vorbereitet: „Wir haben Plakate gemalt und Referate in der Klasse gehalten. Das war schon spannend für die Kinder, die Bäume heute pflanzen zu dürfen. Alle haben sich sehr auf diesen Tag gefreut.“
Verdient hatten sich Grundschüler den Tag mit dem Förster, weil sie im vergangenen Jahr die Wald-Jugendspiele gewonnen hatten, über die der STADTSPIEGEL ja immer berichtet.

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