Stadtgespräch
Ortsumgehung Sprockhövel kommt gut voran – Keine Verzögerung im Bauplan

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Der erste von zwei Bauabschnitten der Ortsumgehung in Niedersprockhövel ist im Zeitplan, wie Bauleiter Sanel Ceric von der ausführenden Baufirma Oevermann im Pressegespräch berichtete. Spätestens Ende des Jahres kann der Kreisverkehr genutzt werden. Die neue Straßenführung endet dann auf dem von der Stadt Sprockhövel bis dahin neu errichteten Parkplatz an den Schulen an der Dresdner Straße.

Allerdings wird der PKW- und auch der Schwerlastverkehr von der Wuppertaler Straße kommend durch den neuen Kreisverkehr bis auf weiteres noch auf die Hauptstraße geführt“, sagte Andreas Berg von Straßen NRW. Denn erst mit Fertigstellung des zweiten und letzten Bauabschnittes ist die komplette Ortsumgehung nutzbar.

Momentan ist der Erdausbau in vollem Gange. Gräben werden für Abwasserrohre vorbereitet, Erdmassen hin- und her bewegt. Die Dimensionen der eingesetzten Baumaschinen locken immer wieder Zuschauer an den Bauzaun. Mit den Abwasserkanälen werden auch neue Wasserleitungen eingebaut. Zusätzlich muss die AVU auch noch eine Gashochdruckleitung verlegen.

Die Formen des neuen Kreisverkehrs an der Wuppertaler Straße sind bereits gut zu erkennen. Die Baustelle entwickelt sich jetzt immer näher hin zur Wuppertaler Straße. Dort werden zurzeit die im Boden befindlichen Leitungen und Versorgungsrohre erkundet und eingemessen. Mit der Stadt Sprockhövel und der Kreispolizeibehörde sind bereits alle erforderlichen Verkehrsregelungen besprochen worden, wenn die Wuppertaler Straße an den Kreisverkehr angebunden wird und einige Zeit nur noch einseitig befahrbar ist.

„Das Erdreich im Bereich des Kreisverkehrs wird noch deutlich angehoben, um das Niveau der Wuppertaler Straße zu erreichen“, sagte Bauleiter Ceric zum STADTSPIEGEL.

Auf der Bahntrasse entlang der Baustelle heißt es momentan zwischen Spaziergängern und Radfahrern Rücksicht zu nehmen, denn der begehbare Weg in diesem Bereich ist recht schmal.

Erster Bauabschnitt kostet eine Million Euro
4,3 Millionen Euro lässt sich Straßen NRW die ca. 1 km lange Ortsumgehung insgesamt kosten. Für den ersten Bauabschnitt sind rund eine Million Euro aufzuwenden, wie Andreas Berg von Straßen NRW mitteilte.

Die Grundstücke für den zweiten Bauabschnitt sind laut Straßen NRW noch nicht alle erworben. Man ist jedoch optimistisch, hier in Kürze Vollzug melden und den zweiten Bauabschnitt ausschreiben zu können.

Mit der Fertigstellung der gesamten Maßnahme ist in zwei Jahren zu rechnen.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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