Hattingen: Das war "Das Fest der Autoparty"

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  Hattingen: Industriemuseum Henrichshütte |

Es war ein „Fest der Autoparty“ in diesem Jahr, das unter schlechten Vorzeichen zu leiden hatte. Mitten in den Vorbereitungen im April hatte den langjährigen Vorsitzenden Axel Lindemann der Tod ereilt, kurzfristig mussten gleich mehrere Aussteller aufgrund privater Probleme absagen und letztlich fehlte auch Vorstandsmitglied Markus Lück aus gesundheitlichen Gründen.

Und dann war da noch das Wetter: Schwül-warm war es. „Fast zu warm“, brachte es Autoparty-Geschäftsführer Fred Hermes auf den Punkt. „Da sind die Leute doch lieber zuhause im Garten geblieben oder ins Freibad gegangen. Aber zum Glück sind wir in Hattingen von den schweren Unwettern verschont geblieben.“
Nicht zufrieden war Fred Hermes mit dem Essensangebot in diesem Jahr: „Gerade einer unserer wichtigsten Partner musste uns kurzfristig wegen eines Trauerfalls in der Familie absagen. Das war für uns und unser Publikum sehr schade.“
Trotz des deutlich geringeren Publikumsinteresses in diesem Jahr an der Familien-Veranstaltung sieht der Autoparty-Geschäftsführer auch das Positive an der zweitägigen Veranstaltung auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Henrichshütte, dessen Unterstützung bei diesem zweitägigen Fest für ihn wieder vorbildlich gewesen ist: „Unser jüngstes Mitglied, das Autohaus Croll-Sondermann aus Langenberg, hat sich gleich gut bei uns eingefügt mit seinem Stand und den Aktionen vor Ort.“
Gefreut hat er sich, dass trotz der ungeplanten und unvorhersehbaren Ausfälle auch neue Aussteller „Das Fest der Autoparty“ für sich entdeckt haben: „Da denke ich beispielsweise an die Leute mit den Elektro-Motorrädern oder mit den Autolacken.“
Und Fred Hermes ist nach wie vor überzeugt davon: „Das Fest der Autoparty ist für mich die wichtigste Veranstaltung im Jahr. Dabei kann ich mich locker mit den Kunden unterhalten, wir erfahren gegenseitig viel voneinander. Das ist schon anders als im Betrieb, wenn man hier mit einem Getränk in der Hand frisch von der Leber weg plaudert. Vor allem erreiche ich durch Das Fest der Autoparty auch Menschen, die ich durch normale Werbung nicht erreichen würde. Zu unserer Veranstaltung hier kommen auch Menschen von etwas weiter weg. An die würde ich sonst nicht herankommen. Aber Das Fest der Autoparty ist inzwischen zur Marke geworden. Auch wenn nicht jedes Gespräch zu einem Abschluss führt, ist das Dabeisein auf Das Fest der Autoparty sehr viel Wert. Mit anderen Worten: Wer hier nicht mitmacht, ist selbst schuld.“
Fürs kommende Jahr verspricht Fred Hermes, der persönlich mit der Programmauswahl durch Acki Löbbecke („Duo Taktlos“, bei dessen gut dreistündigem Auftritt das Publikum sogar zwischen den Bänken und vor der Bühne getanzt hat) sehr zufrieden war, neue Gedanken: „Gespräche mit Besuchern haben gezeigt, dass wir beim Programm vielleicht doch wieder wie vor einigen Jahren zurück auf mehr Schlager gehen sollten. Und die Nachfrage nach den Hubschrauber-Rundflügen, die ist ungebrochen. Allerdings hatten wir diesmal etwas Pech mit dem Unternehmen, das nicht so gut organisiert war. Das war ein bisschen schade.“
Nach dem Kurz-Interview mit dem STADTSPIEGEL am Ende von „Das Fest der Autoparty“ war für Fred Hermes und seine Kollegen die Veranstaltung zwar vorbei, aber die Arbeit noch lange nicht. Noch mindestens drei Stunden dauerte es, bis alle Fahrzeuge vom Gelände gefahren waren und sich endlich so etwas wie ein Feierabend andeutete. Und ab Montag mussten die ausgestellten Motorräder und Autos wieder komplett gereinigt werden. Fred Hermes: „Vor und nach der Autoparty, das ist schon anstrengend. Da geht man echt am Stock.“
Noch viel mehr Fotos von der Autoparty gibt es HIER!
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2 Kommentare
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Bodo Kannacher aus Essen-Süd | 10.06.2018 | 22:10  
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ANA´ stasia Tell aus Essen-Ruhr | 10.06.2018 | 22:17  
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