Nur eine Übung
Jugendfeuerwehr Heiligenhaus rückt zur überörtlichen Unterstützung aus

Nach der Übung geben die Ausbilder Feedback und besprechen die Übungslage.
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  • Nach der Übung geben die Ausbilder Feedback und besprechen die Übungslage.
  • Foto: Feuerwehr Heiligenhaus
  • hochgeladen von Maren Menke

Die Jugend der Heiligenhauser Feuerwehr rückte am Sonntag mit Löschfahrzeugen nach Ratingen aus. Grund war die diesjährige Großübung der Jugendfeuerwehren des Kreises Mettmann. Mit Bravour meisterte der Nachwuchs die schwierige Übungslage.

Gemeldet wurde eine Explosion in einem Gewerbebetrieb mit noch zwölf vermissten Mitarbeitern. An der Einsatzstelle angekommen gab der jugendliche Gruppenführer - wie im Ernstfall - seiner Gruppe den Auftrag und jeder wusste, was zu tun ist. Im Handumdrehen wurden Übungspuppen aus dem verrauchten Gebäude gerettet, aber auch als Verletzte geschminkte Darsteller in Sicherheit gebracht und versorgt.

"Wasser marsch"

Parallel baute der sogenannte Wassertrupp die Wasserleitung auf und der "Angriffstrupp" ging mit einem C-Rohr in die Halle vor. Zielgerichtet wurden drei Personen mit Tragen durch die Jugendfeuerwehr Heiligenhaus aus dem Gefahrenbereich gebracht. Die Weiteren neun vermissten Personen wurden zeitgleich durch die anderen Jugendfeuerwehren gerettet.

Realistisches Übungsszenario

Die Rauchentwicklung übernahmen Nebelmaschinen und ließen die Jugendfeuerwehrleute ordentlich ins Schwitzen kommen. Sogar Wasser durfte im Außenbereich abgegeben werden, die Ausbilder steuerten die Pumpen am Löschfahrzeug und hielten alles im Blick. "Ich bin sehr stolz auf die Jugendlichen", betonte Jugendfeuerwehrchefin Daniela Hemmert. "Die passenden Geräte werden vom Fahrzeug vorgenommen, Verletzte versorgt und so das Übungsszenario erfolgreich abgearbeitet - wie bei "den Großen."

Hand in Hand mit den anderen Jugendfeuerwehren

Rund 200 Jugendliche der Jugendfeuerwehren des Kreises Mettmann nahmen bei der jährlichen Großübung teil und zeigten ihr Können. Die Übung hat erneut allen Teilnehmern gezeigt, wie wichtig die Ausbildung in der Jugendfeuerwehr ist. Von erster Hilfe, bis zur Menschenrettung und Brandbekämpfung wurde alles abverlangt. Ein breites Spektrum, was die Jugendlichen hier alle zwei Wochen lernen und beigebracht bekommen. Für alle war es ein erfolgreicher Tag.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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