Mathieu Giese möchte unter anderem den Probenraum wieder beleben
„Club“ in Heiligenhaus hofft auf neue Impulse

Mathieu Giese, gelernter Veranstaltungskaufmann und studierter Sozialpädagoge, möchte dem „Club“ neue Impulse geben.
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  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

"Der Club“ hat mit Mathieu Giese einen neuen, hauptamtlichen Mitarbeiter.

Nachdem Kristian Slyczuk zum Jahreswechsel das Zentrum für Kultur und Freizeit verlassen hat, bringt der 28-jährige Ratinger neue Impulse mit.

So ganz unbekannt ist dem Metall-Musiker "Der Club“ nicht: Vor gut eineinhalb Jahren trat der Schlagzeuger mit seiner Band „Citizen Down“ an der Hülsbecker Straße 16 auf. Die Nachwuchsbands liegen ihm am Herzen: „Im Untergeschoss würde ich gerne einen Probenraum für Bands einrichten." Mit diesem Wunsch rennt er bei Edelgard Eichberg, Leiterin der Einrichtung, offene Türen ein: „Vor 30 Jahren hatten wir zehn bis zwölf Bands hier“, erinnert sich die Club-Chefin und stellt fest, dass der ehemalige Probenraum zum Lager geworden ist. Derzeit wird die untere Etage umfangreich renoviert: „Da passiert eine Menge, da kann man drüber sprechen, ob ein Probenraum wieder möglich ist.“

"Club-TV" und Teenscafé

Ferner kann sich Mathieu Giese ein „Club-TV“ vorstellen - von Kochanleitungen über Band-Internas bis hin zu Musikvideos. „Das passt in die Zeit“, findet Edelgard Eichberg und verweist auf den großen Anklang, den das Heiligabend-Video fand. Ein weiteres Arbeitsgebiet sieht Mathieu Giese in der Teensarbeit. Ein wichtiger Anknüpfungspunkt ist zum Beispiel das Teenscafé. „Da hatten wir immer Schwierigkeiten, weil 50 Prozent der Schüler von auswärts kamen“, so die Erfahrung von Edelgard Eichberg, die hofft, dass es künftig einfacher wird, sich um die Heiligenhauser Schüler zu kümmern, wenn in Mettmann ab dem nächsten Schuljahr eine neue Gesamtschule aufgebaut wird.

Erst Ausbildung,
dann Studium

Mathieu Giese ist jedenfalls überzeugt, dass dies der richtige Job für ihn ist: Nach dem Abitur war er als Bundesfreiwilliger im Jugendclub Ratingen-West tätig, um danach eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann zu absolvieren. Daran schloss sich ein sozialpädagogisches Studium in den Niederlanden an, zuletzt arbeitete er in der Eingliederungshilfe und begleite Menschen mit Behinderung.

Ein Stück Richtung
Normalität

Edelgard Eichberg hofft darauf, dass in den nächsten Wochen wieder ein Stück Normalität möglich ist. "Der Club“ hat nicht nur Veranstaltungen mit Kabarett und Comedy vorbereitet, sondern setzt darauf, auch ein attraktives Kino- und Theaterprogramm für kleine Leute durchführen zu können. Dazu kommen Kurse für Sport, Fitness und Kreativität für Erwachsene und für die Kleinen: „Reduziert auf sechs Kinder mit Maske und Abstand.“

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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