Heiligenhauser Gastronomen freuen sich auf das Kulturerlebnis
Neue Musikerfahrungen durch "Viertelklang"

Der Stadtmarketing-Arbeitskreis "Gastronomie" stellt einen neuen Kulturhöhepunkt vor: Thomas Karrenberg (von links), Sofia Potsi, André G. Saar und Manfred Passenheim freuen sich den "Viertelklang" am Samstag, 7. September.
  • Der Stadtmarketing-Arbeitskreis "Gastronomie" stellt einen neuen Kulturhöhepunkt vor: Thomas Karrenberg (von links), Sofia Potsi, André G. Saar und Manfred Passenheim freuen sich den "Viertelklang" am Samstag, 7. September.
  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

Das bergische Musikfestival „Viertelklang“ ist am Samstag, 7. September, zum ersten Mal in Heiligenhaus zu hören.

„Vor einigen Jahren gab es das Jazz-Weekend, das vom Kulturamt organisiert wurde. Es wurde immer mal wieder gefragt, ob wir das nicht nochmal machen könnten“, so André G. Saar. „Jazzmusiker sind in der Regel Profis und wesentlich teurer als Amateuermusiker“, weiß der Leiter des Heiligenhauser Stadtmarketings.
Seit einiger Zeit findet immer im Frühjahr die Veranstaltung „HeiligenRock“ statt, die sehr gut ankommt und von den Mitgliedern des Stadtmarketing-Arbeitskreises "Gastronomie" selbst organisiert wird. Durch verschiedene Kontakte kam nun die Teilnahme beim "Viertelklang" zustande. Dabei handelt es sich um eine Musikreihe, die erfolgreich in Wuppertal, Solingen, Remscheid und Velbert ankommt. „,Viertelklang' passt hier gut hin“, findet André G. Saar. „Das ist wie ein neues Jazz-Weekend.“

Alles spielt sich an der obere Hauptstraße ab

Manfred Passenheim, der Sprecher des Stadtmarketing-Arbeitskreises "Gastronomie", freut sich auf das neue Projekt: „Wir hoffen, dass wir den Musikgeschmack der Bürger treffen, weil es ein bisschen anspruchsvoller ist.“ Er selbst bedauert es sehr, nicht dabei sein zu können, weil zuvor der Urlaub gebucht wurde.
Da sich die Heiligenhauser Innenstadt nicht so richtig in Viertel gliedert, wird die Hauptstraße unterteilt. „Diesmal ist es die obere Hauptstraße um die katholische Kirche, im nächsten Jahr ist es die untere Hauptstraße mit der evangelischen Kirche“, umreißt André G. Saar die räumliche Begrenzung. In der St. Suitbertus-Kirche stellt um 19.30 Uhr Christoph Zirener Orgelmusik aus verschiedenen Jahrhunderten vor, der gemeindeeigene Chor „Cantamos“ bringt geistliche Lieder und Gospels (20.45 Uhr) zu Gehör, weitere Gospels gibt es um 22 Uhr mit „Talking People“. Der Pianist Hauke Ströh spielte bereits in Fünf-Sterne-Hotels, wie auf der Hamburger Reeperbahn - nun dürfen sich die Musikfreunde auf seine Interpretationen von Sting bis Katie Melua im "Thum am Dom" freuen (19.30 Uhr). Weiter geht es in dem traditionsreichen Lokal um 20.45 Uhr mit der in Heiligenhaus gegründeten Jazz-Formation "Jazz-online“, bevor um 22 Uhr Daniel Bark am Piano und Marvin Dillmann mit seinem Didgeridoo die Zuhörer in magische Klangwelten entführen. „Forsonics“ bringt um 23.15 Uhr lyrischen, zeitlosen Jazz.

Oldies, Balladen und Folk

In der „Kniffte“ bietet „Dr. Mojo“ um 19.30 Uhr Oldies, Balladen und Folk, die um 20.45 durch „Galgenlieder und andere Gesänge“ von Karola Pasquay und Olaf Reitz abgelöst werden. Um 22 Uhr verzaubert die noch sehr junge Singer-Songwriterin Leonora Huth mit ihrem Sound zwischen Adel und Lana Del Rey. Im großen Sitzungssaal des Rathauses stellt um 19.30 Uhr das Duo „Lunacorde“ spanische und südamerikanische Musik in der seltene Kombination von Harfe und Gitarre vor. Nach dem Ulrich Rasch Trio (20.45 Uhr) bringt das Klaviertrio „Chamegau“ neue Jazz-Kompositionen. Bei „Cuarteto Tango Para Ti“ (23.15) dürfen sich im Sitzungssaal Paare im argentinischen Tango-Rhythmus wiegen.
Im „Treff am Rathaus“ kommen für diese Location ganz ungewöhnliche Instrumente zum Einsatz: Otto Thiel bringt seine Harfe zum Klingen (19.30 Uhr), Klaus-Aymar de la Beaujadiere entlockt seinem fast 300 Jahre altem Cembalo verspielte Barorckmusik, das „Ney Trio“ (22 Uhr) entführt mit seiner Musik nach China, Kasachstan und in die Türkei, bevor Florin Franke, der Jazzer unter dem Deutsch-Poeten um 23.15 Uhr den Schlusspunkt setzt.
Eröffnet wird der Konzertreigen um 18 Uhr im „Waldhotel“: Die Damen des „Trio Schmuck“ spannen den Bogen von der Klassik eines Beethovens zum Tango des Piazzollas.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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