Fast fertig

Das letzte Teilstück des Panoramaradweges an der Grenze zwischen Kettwig und Heiligenhaus ist fast fertig. Darüber freuen sich die Essener Beigeordnete Simone Raskob (von links), der stellvertretende Essener Bürgermeister Rolf Fliß und der Heiligenhauser Bürgermeister Dr. Jan Heinisch.   Foto: Bangert
  • Das letzte Teilstück des Panoramaradweges an der Grenze zwischen Kettwig und Heiligenhaus ist fast fertig. Darüber freuen sich die Essener Beigeordnete Simone Raskob (von links), der stellvertretende Essener Bürgermeister Rolf Fliß und der Heiligenhauser Bürgermeister Dr. Jan Heinisch. Foto: Bangert
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Radfahrerverbände haben sich bereits über das provisorische Ende des Panoramaradwegs Niederbergbahn beschwert.
Hinter dem großen Eisenbahnviadukt über die Ruhrstraße mit einem schönen Panoramablick endet bislang der Radweg. Richtung Kettwig geht es über eine viel befahrene, enge Straße ohne Radfahrstreifen weiter.
Wenn das Wetter mitspielt, kann endlich der Anschluss an den Sengenholzer Weg in Kettwig geschaffen werden. Die rund 300-Meter-Trasse auf Kettwiger Gebiet ist bereits asphaltiert, was fehlt ist die Verbindung zwischen der ehemaligen Bahntrasse und dem Sengenholzer Weg, die steilste Rampe am ganzen Radweg.
„Das ist was für sportlich Ambitionierte“, stellte der dritte stellvertretende Essener Bürgermeister Rolf Fliß fest, der selbst ein begeisterter Radfahrer ist.
„Wegen der örtlichen Höhenverhältnisse lässt sich eine kurze Schiebestrecke nicht vermeiden, irgendwo musste ein Einstieg gefunden werden“, begründet die Essener Beigeordnete Simone Raskob die Notwendigkeit der steilen Rampe. „Aber dann geht es sanft bergan.“
Repräsentanten der Stadt Heiligenhaus hatten zu einem symbolischen ersten Spatenstich für das letzte Teilstück des Weges Vertreter der Stadt Essen an die Stadtgrenze eingeladen. Obwohl Heiligenhaus als Gast an der „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ teilnahm, wo Essen federführend war, schien man recht wenig voneinander zu wissen. Das wird sich wohl ändern. Bürgermeister Fliß begeisterte sich für die Perspektiven, die sich mit diesem Lückenschluss für Radfahrer aus dem Ruhrtal auftun. „Über die Niederbergbahn kommt man zur Korkenziehertrasse in Solingen und zur Wuppertaler Nordbahn, von dort nach Hattingen wieder auf den Ruhrtalweg. Und wir wollen auch von Kupferdreh aus mit dem Radwegenetz weiter zum Kreis Mettmann wachsen“, kündigte der Grünen-Politiker an, der nicht mit Lob für den Heiligenhauser Bürgermeister sparte. „Sie waren der Motor und haben uns viel abgenommen, vor allem, was das Bezahlen anging.“
„Es konnte nur einen Antragsteller geben“, gab Dr. Jan Heinisch bescheiden zurück, dessen Idee der Panoramaradweg Niederbergbahn ist, für den er beim Land ordentlich Fördergelder locker machte. „Allerdings gab es für dieses letzte verbindende Element fördertechnische Schwierigkeiten.“
Mittel aus dem Konjunkturpaket werden zurzeit genutzt, um den Radfahrern und Wanderern am Heiligenhauser Bahnhof eine neue Aufenthaltsqualität zu geben, wobei zahlreiche Elemente an die Eisenbahnvergangenheit erinnern: Der Güterschuppen wird eine gastronomische Nutzung erhalten mit einem Güterwaggon als Terrasse, ein Reisezugwagen wird ebenfalls gastronomisch genutzt.

Autor:

Janina aus dem Siepen aus Hattingen

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