Heiligenhaus: Haushaltsplan 2018 wurde eingebracht

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Der Haushaltsplan 2018 wurde vergangene Woche in den Rat der Stadt Heiligenhaus  eingebracht. "Nun können die Beratungen losgehen", sagt Bürgermeister Michael Beck im Gespräch mit dem Stadtanzeiger. "In der Sitzung vor den Osterferien soll es zum Beschluss kommen."

Auch der Jahresabschluss 2015 war Thema, besonders erfreulich sei der Überschuss von 860.000 Euro gewesen. "Für 2018 rechnen wir mit einem Überschuss von einer halben Millionen Euro", so der Obere der Stadt. Heiligenhaus sei eine von rund 40 Kommunen in Nordrhein-Westfalen die eine solch positive Entwicklung ohne Stärkungspaket-Mittel erreicht hätten. "Keine roten Zahlen, nicht nur ein ausgeglichener Haushalt, sondern positive schwarze Zahlen", bringt Beck es auf den Punkt.
"Wir rechnen für das Haushaltsjahr 2018 mit 14,8 Millionen Euro Gewerbesteuern", führt er weiter aus. Damit liege man immer noch 30 Prozent unter den Einnahmen, die man vor der Finanzkrise einnahm. "Unsere Kommune hat das damals sehr hart getroffen", sagt der Bürgermeister, der zu Zeiten der Finanzkrise noch das Amt des Kämmerers inne hatte. "Wir waren wirklich gebeutelt." Während viele andere Städte schon im Jahr 2011 wieder annähernd die Summe erreicht hatten, die sie vor der Krise einnahmen, sei Heiligenhaus noch bei weitem nicht bei den ehemals 21,5 Millionen angekommen. Dennoch: "Die Einsparungsmaßnahmen haben inzwischen erfolgreich gegriffen und die Stadtfinanzen sind nicht mehr defizitär."

Kita-Betreuung kostet die Stadt 3 Millionen Euro im Jahr

Beispiele, wofür ein großer Anteil der städtischen Mittel verwendet wird, gibt der Bürgermeister auch: "Die Kita-Betreuung ist ein großer Kostenfaktor. Zusätzlich zu den Landesmitteln und den Elternbeiträgen zahlen wir 3 Millionen Euro im Jahr", informiert Beck. "4,7 Millionen Euro fließen zudem in die Jugendhilfe."
Der Bereich "Kultur" soll von weiteren Kürzungen erspart bleiben. "Wir haben auch die Einsparvorgaben für die Stadtbücherei und die Musikschule angepasst. Sie entsprechen nun eher dem, was zu realisieren ist", sagt Beck.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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