Innenstadt-Wohnen: Viele neue Projekte starten in Heiligenhaus

40 neue Wohneinheiten am Südring sind fast fertig.
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  • hochgeladen von Miriam Dabitsch

In einer alternden Gesellschaft werden kurze Wege immer wichtiger. Das ist ein Grund, warum Wohnraum in Innenstädten gefragt ist wie nie.

Die Stadt Heiligenhaus weiß, dass die Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen und Häusern in Nähe zur Innenstadt sehr groß ist und versucht, mit verschiedenen Einzelprojekten diesen Wünschen entgegen zu kommen.
So entstehen an der Kurze Straße 39 Wohneinheiten für die Zielgruppe 60+. „Wer ein selbstbestimmtes, innenstadtnahes Wohnen bevorzugt, ist hier angesprochen“, sagt der Technische Beigeordnete Harald Flügge. Dabei gilt der Leitsatz „An morgen denken“, denn wenn‘s in einigen Jahren mit der Selbstständigkeit nicht mehr klappt, können Hilfsangebote zugebucht werden.
Weiter geht es neben der Polizeiwache, an der Hauptstraße 288. Dort plant ein niederländischer Investor 15 Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser zu errichten.
Nicht weit entfernt, am Südring, sehen weitere 40 Wohneinheiten ihrer Vollendung entgegen. „Dabei handelt es sich um geförderten Wohnraum“, sagt Flügge, das heißt, ein Wohnberechtigungsschein ist Pflicht, um eine der Wohnungen mieten zu können. „Die Nachfrage ist hoch. Überwiegend sind noch Drei-Zimmer-Wohnungen zu haben“, sagt Jörg Saborni, Fachbereich Soziales bei der Stadt Heiligenhaus. Nachdem über ein Jahr lang Stillstand auf der Baustelle herrschte, ging es jetzt schnell: Bereits im April ziehen die ersten Mieter in die barrierefreien Wohnungen ein.
„Wohnen am Park“ ist die 4400 Quadratmeter große Fläche auf dem Kiekert-Gelände westlich der Kettwiger Straße überschrieben. Die Stadt Heiligenhaus will mit NRW Urban ruhiges Wohnen in Innenstadtnähe anbieten, im Herbst soll die Vermarktung beginnen, wie Flügge erklärt. Etwa zum selben Zeitpunkt wird auch mit dem Bau des dortigen Parks begonnen.
Nicht zuletzt gibt es Pläne für seniorengerechtes Wohnen an der Linderfeldstraße. Auf dem ehemaligen Mitarbeiterparkplatz der Firma Hitzbleck stehen 3800 Quadratmeter zur Verfügung. „Voraussichtlich im Sommer wird mit der Vermarktung der Fläche begonnen“, sagt Flügge.
„Wir sind an vielen Stellen im Innenstadtbereich dabei, adäquate Angebote für seniorengerechtes Wohnen zu platzieren“, fasst der Technische Beigeordnete die vielen Einzelprojekte zusammen - immer mit dem Ziel, Wohnen und Handel zusammenzubringen.

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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