Neuer Naturerlebnispfad zwischen Birth und Losenburg bietet viel

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Der Grünzug zwischen Birth und der Losenburg ist zum Naturerlebnispfad aufgerüstet worden. Die Arbeiten wurden jetzt abgeschlossen, indem der stellvertretende Bürgermeister Rolf Otterbeck zusammen mit dem Leiter der Technischen Betriebe Velbert, Ralph Güther, die beiden letzten Bäume pflanzte.
Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von den Kindern der „Casa Fantasia“. Die Kindergärten und ebenso die Schulen aus den beiden Stadtteilen hatten bei der Planung mitgewirkt. „Es sind vier offene Klassenzimmer angelegt, in denen man im Kreis auf Baumstämmen sitzt und Biologie-Unterricht im Freien machen kann“, beschreibt Güther das Konzept.
Dazu gibt es Informationstafeln, die zeigen, was alles in Wald und Flur und am Wasser lebt, blüht und singt. Das „Insektenhotel“ soll bald von den entsprechenden Gästen gebucht werden, ein Schwalbenturm wird nicht nur diesen Vögeln eine Nistmöglichkeit bieten, sondern auch Fledermäuse anlocken. Um die Artenvielfalt zu entwickeln, wurde eine Streuobstwiese angelegt, mit Walnuss, Speierling, Elsbeere, sowie drei Birnen- und zwölf Apfelbäumen. „Alles alte Hochstammsorten, wie ,Kaiser Wilhelm‘ oder die ,Schöne Else‘“, weiß Stadtförster Peter Tunecke. „Jeder, der möchte, kann davon essen, vorausgesetzt, man lässt die Früchte reif werden. Aber bis es soweit ist, werden noch einige Jahre ins Land gehen.“
Damit die kahle Fläche bereits in diesem Sommer blüht, streute der Förster mit den Kinder Blumensamen auf der künftigen Wiese aus. „Mit dem Grasschnitt können die Tiere im Herminghauspark gefüttert werden“, hofft er. Der Naturerlebnsipfad, der mit Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt Birth/Losenburg“ gefördert wurde, bietet Spaziergängern viele Ruhebänke und den sportlich Ambitionierten etliche Trimm-Dich-Geräte.
Ralph Güther hebt die gute Vernetzung hervor. „Die Wege ziehen sich bis in die Stadt zum Offerbusch hin. Außerdem gibt es eine Verbindung zum Panoramaradweg.“ Anlass für die Aufwertung der Flächen im Rinderbachtal ist die Schaffung von Ausgleichsflächen für die geplante Erweiterung der Wohnbebauung südlich der von-Behring-Straße und der Bau des Sportplatzes an der Metallstraße.

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