„Pink“ wurde warm geföhnt: Stadtfest Heiligenhaus trotzte der Wetterprognose

Diese beiden Stadtfest-Besucherinnen hatten beim Auftritt der „Top 40 Coverband“ ihren Spaß.
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  • Foto: Fotos: Bangert
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„Nur eine Stunde Sonnenschein sahen die Meteorologen für das lange Fronleichnamswochende mit dem Stadtfest voraus“, stellte Henrik Schulz Neuhoff fest.

Die düsteren Prognosen erwiesen sich schließlich als falsch.
Am Ende war der Stadtfest-Organisator „rundum zufrieden“: Das Wetter war viel besser als vorhergesagt.
Vielleicht lag es daran, dass Reinhard Schneider, sein Vorgänger als Leiter des Kulturbüros, im bayerischen Wallfahrtsort Altötting eine Kerze für schönes Wetter angezündet hatte. „Voriges Jahr hatte es nichts genutzt, die hatte auch nur 50 Cent gekostet, die jetzige kostete stolze 14 Euro“, hebt Reinhard Schneider hervor, der zufrieden feststellte, dass es an allen vier Stadtfesttagen trocken blieb.
Dafür war es ziemlich kalt, sehr viele Besucher hatten sich zum Stadtfestbummel am meteorologischen Sommeranfang in Wintermäntel gehüllt. Dafür mussten die Akteure auf der Bühne zum Teil richtig frieren, so wie Vanessa Henning. Die Frontfrau der Band „Just Pink“, die der echten Pink sehr nahe kommt, hüpfte wie ihre Background-Sängerinnen in knappen Outfits über die Bühne und bibberte zwischen ihren Liedern ins Mikrophon. „Man hat mich gerade warm geföhnt“, bekannte sie nach einem Kostümwechsel.
Trotz der Kälte wurden auf dem Sand der Beachvolleyballfelder die Turniere wie geplant durchgeführt. „Regen ist schlimmer als Kälte“, so ein Aktiver.
Vielleicht lag es an den niedrigen Temperaturen, dass beim Trödelmarkt zwischen den Ständen mehrere Lücken klafften. Obwohl Beobachter weniger Besucher als in den Vorjahren ausmachten, waren die Trödler mit dem Zuspruch zufrieden. Dafür lockte der Sonntag die Menschen in Massen an. Auf der Hauptstraße präsentierten sich zahlreiche Vereine mit ihren Angeboten. Es gab ein großes kulinarisches Angebot, von Forellen frisch aus dem Rauch bis zu türkischen Spezialitäten. Auf der Straße wurde gekickt und Tennis gespielt, Bienen konnten aus nächster Nähe betrachtet und Schafe gestreichelt werden.
„Ein rundum gelungene Sache“, stellte Henrik Schulze Neuhoff abschließend fest. Die gespendete Kerze wurde am Sonntagabend im Kreise der Helfer versteigert. Den Zuschlag erhielt Kulturbüro-Mitarbeiter Jürgen Weger. Die Kerze soll im nächsten Jahr wieder für trockenes Wetter sorgen. Vielleicht hätte Reinhard Schneider auch eine Kerze für die Partnerstädte anzünden sollen, vor allem für Zwönitz. Karl-Heinz Draheim, der Nachtwächter aus der sächsischen Partnerstadt, erhielt die Nachricht, dass sein Haus unter Wasser steht...

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Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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