Im Zeichen der "M"s
Altstadt-Kreisverkehre sollen in Kürze Zeichen für Iserlohner Stadtgeschichte setzen

Selbst als kleines Modell veranschaulichen die beiden "M"s bereits den späteren Anblick.Fotos: Schulte
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Nein, sie leuchten nicht golden, sondern eher rostig. Schließlich sollen die beiden großen "M"s ja auch keine Werbung für einen bekannten Fast-Food-Riesen machen, sondern vielmehr ein Symbol für Iserlohner Stadtgeschichte sein.

Von Christoph Schulte

Dabei könnten sie von ihrer Größe her schon fast mit den überdimensionalen Werbetafeln mithalten. Denn die beiden dreidimensionalen Buchstaben, die in Kürze das Innere der beiden Kreisverkehre Hohler Weg/Kurt-Schumacher-Ring und Altstadt/An der Schlacht zieren werden, werden eine stolze Größe von 4 x 4,5 Meter haben und damit unübersehbar sein.

Gerd Schäfer als Ideengeber

Ideengeber für die Großbuchstaben ist Iserlohns vor kurzem in Ruhestand gegangener Museumsleiter Gerd Schäfer. "Ich stehe immer noch für Iserlohner Geschichte und habe mir bei der Fertigstellung der beiden Kreisverkehre sofort gedacht: Da muss etwas drauf, was auf die Iserlohner Historie hinweist." Eine Idee, die bei den beiden "Kreativköpfen" Stefan Klein und Olaf Neumann vom gleichnamigen Iserlohner Designbüro (und später auch der Politik) auf fruchtbaren Boden stieß. "Die beiden ,M's haben unterschiedliche Bedeutungen, korrespondieren aber wunderbar miteinander", erläutert Olaf Neumann die Idee des Projektes, "während am oberen Kreisverkehr das 'ausgeschnittene' M das dortige frühere Stadttor 'Mühlentor' symbolisiert, weist sein Pendant am unteren Kreisverkehr auf die benachbarten Museen hin." Und durch die begleitende Bepflanzung der Kreisverkehre mit Staudengräsern und Gehölzen ergebe sich auch die Symbiose zum Begriff "Eisenwald" und damit des Ursprungs der Waldstadt.

IGW übernimmt Pflegepartnerschaft

Momentan werden die beiden Fundamente erstellt, die Großbuchstaben sind voraussichtlich Ende März lieferfertig. Nur für die Installation sucht die IGW, die die Pflegepatenschaft übernommen hat, zurzeit zusammen mit der Stadt noch nach einem passenden Termin. Denn aufgrund ihrer Größe und des Gewichts der Buchstaben ist diese nur mit einem Schwerlastkran möglich und dafür müssen die beiden Kreisverkehre ein letztes Mal für voraussichtlich einen Tag gesperrt werden.

Selbst als kleines Modell veranschaulichen die beiden "M"s bereits den späteren Anblick.Fotos: Schulte
Die Verantwortlichen von IGW, der Werbeagentur Klein & Neumann sowie des ausführenden Bauunternehmens Leci stellten zusammen mit Gerd Schäfer (2.v.l.) das Projekt vor.
Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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