Lernen von den Profis

Fasziniert lauschten die Gäste Sängerin Duygu Gönel (li.) beim Tag der offenen Tür in der Rock & Pop Fabrik.
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„Wir möchten einmal Jini von Luxuslärm sehen“, erklärte ein älteres Paar schmunzelnd, bevor es die Räume der Rock & Pop Fabrik in Letmathe betrat. Die Musik-Coaches hatten gestern zum Tag der offenen Tür eingeladen. Unter den Dozenten waren auch Luxuslärm-Drummer Jan Zimmer und Sängerin Jini Meyer.
Enorm groß war der Andrang in den Letmather Räumlichkeiten. Unter den Musikinteressierten war auch der neunjährige Simon aus Oestrich, der sich an der Gitarre probierte unter der professionellen Leitung der Dozenten. "Die Gitarre zu spielen hat ihm viel Spaß gemacht", erklärten seine Eltern, während Simon bereits am Schlagzeug Platz nahm neben Dozent Pablo Poch-Parramon, der ihm dann die ersten Noten erklärte. "Bei uns wird nicht nur Unterricht gegeben - wir praktizieren Musik" so das Motto der Musikschule. Es ist ein Konzept, das funktioniert, weiß Jan Zimmer: "Jugendliche zu motivieren, wenn sie nach der Schule zu uns kommen, ist nicht unbedingt einfach. Aber es geht. Hier können die Schüler CDs mit ihrer Lieblingsmusik mitbringen. Unsere Coaches setzen sich dann mit mit ihnen hin und erarbeiten gemeinsam die Stücke. Außerdem versuchen wir, die Schüler schnellst möglich als Band zusammenzubringen, denn das Spielen macht so wesentlich mehr Spaß." Infos zur Rock & Pop Fabrik gibt es im Netz unter www.rockpopfabrik.de.
Einen Erfolgstipp für Bands verriet Jan Zimmer: „Durchhaltevermögen ist überlebenswichtig. Wir haben uns in den acht Jahren wie bescheuert abgestrampelt. Und man muss den richtigen Moment finden, vor Publikum aufzutreten.“ Aber „Schuld“ am großen Erfolg von Luxuslärm sei eigentlich Jini, erklärt Jan Zimmer: „Seien wir mal ehrlich. Es interessiert kaum einen, wer da eigentlich den Bass und die Gitarre in einer Band spielt, und wer am Schlagzeug sitzt und am Keyboard in die Tasten haut. Jini ist nicht nur eine, die singen kann, die texten kann und gut aussieht. Sie ist eine Frontfrau!“
Am 28. September treten Luxuslärm an für NRW beim Bundesvision Song Contest. Dann heißt es "Daumen drücken".

Autor:

Karola Schröter aus Hemer

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