FDP besucht Fa. Meese GmbH im Industriegebiet Eisenbahnschleife

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„Einer von vielen ist unser Stanz- und Umformbetrieb,“ meinte bescheiden Firmeninhaber Uwe Messe zu Beginn, wenn er so in die Region Südwestfalen schaue. „Aber es ist doch eine besonders interessante und imponierende Firma!“ stellte die FDP-Ortsvorsitzende Andrea Lipproß nach der gut zweistündigen Betriebsbesichtigung mit anschließendem Gedankenaustausch fest. „Wir als FDP-Hemer suchen regelmäßig den Austausch mit lokalen Firmen, um deren Anliegen und Themen aufzunehmen und in unsere politische Arbeit einfließen zu lassen“, so Bernd Bohm vom Vorstand der FDP, der diesen Termin vorbereitet hatte.

1968 in Ihmert in einer Garage gegründet ist die Meese GmbH in den letzten 50 Jahren kontinuierlich gewachsen und macht inzwischen einen Umsatz von deutlich über 15 Mio. Euro im Jahr. Seit 1984 ist der Betrieb an der Ernst-Stenner-Straße beheimatet und beschäftigt dort incl. Auszubildenden ca. 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Inzwischen hat sich der Betrieb auf 5.500 qm ausgeweitet; dazu kommen Außenlager in der Nähe mit rund 1000 qm. Ein Standort in Polen und ein Werkzeugbaubetrieb im interkommunalen Gewerbegebiet Altena-Rosmart ergänzen die Betriebsabläufe in Hemer. Stanzen und Pressen verschiedener Größen machen aus einfachen Blechstreifen verschiedenster Materialien komplizierteste Stanzgitter, Umformteile oder Stanzteile. Von der Größe eines Fingernagels (z.B. die Blechenden am Gliedermaßstab) bis zur Größe eines Servierbrettes reichen die Abmessungen der Produkte, die in ganz Europa geliefert werden. Mit komplexen Folgeverbundwerkzeugen werden die Teile oft mehrfach gebogen, gekantet, gelocht, entgratet und mit Sicken versehen. Dabei besteht das Know-how darin, die Folgeverbundwerkzeuge für ein Teil so zu konstruieren, das heute meist als 3-D Model-Datei vom Kunden kommt. So dauert die Konstruktion und Herstellung eines solchen Werkzeuges oft sechs bis 12 Monate; die Kosten können sich dabei von tausend bis zu mehreren zehntausend Euro belaufen.

In dem Gedankenaustausch formulierte Uwe Meese seine Wünsche und Erwartungen an die (Hemeraner) Politik: Neben der besseren Breitbanderschließung wünscht er sich eine Verbesserung der Infrastruktur, zu der er unter anderem eine vernünftige Anbindung des Gewerbegebietes Eisenbahnschleife und den Weiterbau der A46 zählt. Besonders wichtig ist dem Unternehmer auch die Gewinnung von qualifiziertem Personal, z. B. Ingenieure und Werkzeugmechaniker. Andrea Lipproß machte deutlich, dass diese Punkte von der FDP ausdrücklich geteilt und seit Jahren auf den unterschiedlichsten Ebenen verfolgt würden. Ebenso sprach sie sich dafür aus, weitere Gewerbeflächen in Hemer und interkommunal zu entwickeln, zumal Herr Meese das interkommunale Gewerbegebiet Altena-Rosmart in seiner Entstehung erlebt hat und als sehr positiv bewertete.

Autor:

Andrea Lipproß aus Hemer

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