Das JuK der Zukunft gestalten
Hemeraner Jugendplenum förderte konkrete Wünsche und Anregungen zutage

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Sehr konkrete Wünsche und Anregungen von jungen Hemeranern konnten Politiker und Verwaltungsmitarbeiter vergangene Woche aus dem Jugendplenum mitnehmen. Zum 14. Mal hatten sich Jugendliche aus allen weiterführenden Schulen zusammengesetzt, um sich zu informieren, zu diskutieren und Vorschläge zu machen.

Von Hilde Goor-Schotten

Hemer. Am Ende von drei intensiven Stunden in der Hans-Prinzhorn-Realschule stellten die jungen Leute die Ergebnisse vor, die sie in vier Arbeitsgruppen zusammengetragen hatten. Da ging es beispielsweise um die Bücherei: Mehr Computer und mehr Platz zum Lernen sowie mehr Möglichkeiten, dies auch außerhalb der Öffnungszeiten nutzen zu können, wünschten sich die Schüler. Medienkisten sollten auch im JuK am Park zur Verfügung stehen, mehr Bücher digital ausleihbar sein. Und die Bücherei sollte sich stärker in den Schulen vorstellen, schlug die Arbeitsgruppe vor.
Das Thema Sicherheit spielte ebenfalls eine große Rolle. Da ging es nicht nur um zu volle Busse und Busfahrer, die zu rasant unterwegs sind. An verschiedenen Stellen in der Stadt kritisierten die Schüler Beleuchtung und Verkehr, wiesen auf die problematische Parksituation an den Schulen hin und wünschten sich einen Zebrastreifen vor dem JuK, Treppen am Hintereingang der Gesamtschule und bessere Bedingungen für Rollstuhlfahrer. Außerdem gäbe es in der Stadt manchmal Schlägereien, eine Jugendgruppe wurde angesprochen. Der Vorschlag: Zum nächsten Jugendplenum auch die Polizei einladen.
Schmutz und Leerstände in der Stadt, ein Kino, eine Fläche oder Halle für Freizeitsport und Infos über Aktionen im Sauerlandpark per App oder soziale Medien hatten die Jugendlichen auf ihrer Liste. Auch für das Jugendzentrum selbst hatten sie viele Ideen vom Koch- und Backkurs über eine Fahrradwerkstatt bis zur Zusammenarbeit aller Gruppen. Was dort aktuell passiert, könnten sie auf Instagram verfolgen, schlug Leiter Ronny Brandt vor. Dort gibt es auch die Termine für das Jugendforum, das sich regelmäßig und öfter als das Jugendplenum trifft und in dem alle Jugendlichen mitmachen können.
Das Interesse ist auf jeden Fall da. Stadtjugendpflegerin Nadine Bechatzek fand es toll, dass die Jugendlichen im Plenum nicht nur gemeckert, sondern auch Positives genannt haben. Und nicht wenige wollen auf jeden Fall beim nächsten Mal wieder dabei sein. Neben der Zukunft des JuK wurden auch Themen wie Sicherheit, Sauberkeit oder alternative Freizeitangebote diskutiert. Fotos: Goor Im Anschluss an die Arbeitsgruppen stellten die Jugendlichen ihre Wünsche und Anregungen vor.

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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