Seuthe GmbH: Millioneninvestition in Standort Hemer

Da kam Freude auf: Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Dietmar Tacke, Seuthe-Geschäftsführer Dr. Gerald Schildheuer, Architekt Detlef Jürgens und Bürgermeister Michael Esken  (v.l.) beim gemeinsamen, symbolischen Spatenstich.
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„Durch den Kauf des neuen Grundstücks haben wir jetzt das Potenzial, in den nächsten Jahren unsere Produktionsflächen zu verdreifachen und die Verwaltungsfläche zu verdoppeln“, konnte ein sichtlich zufriedener Seuthe-Geschäftsführer Dr. Gerald Schildheuer berichten.
In der Tat sieht die Zukunft des bereits seit 113 Jahren in Hemer ansässigen Anlagenbauers durchaus rosig aus. „Als weltweit tätiges Unternehmen wollen wir durch die Erweiterung zum einen unsere Technologieführerschaft ausbauen und zum anderen aber auch ein deutliches Bekenntnis zum Standort Deutschland abgeben“, so Dr. Schildheuer weiter, „da die räumliche Nähe zwischen Entwicklung und Fertigung für uns ein enormer Wettbewerbsvorteil ist, haben wir hier in Hemer eine lokale Lösung mit lokalen Partnern gewählt.“
Im ersten Bauabschnitt des bis 2015 ausgelegten Expansionsprogramms soll auf dem rund 25.000 m² großen Grundstück zunächst bis August 2012 eine Produktionshalle für den Aufbau einer unternehmenseigenen Zerspanung und die Erweiterung der Montage entstehen.
Eine weitere positive Begleiterscheinung der Expansion des Hemeraner Anlagenbauers ist die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. „Bis 2015 werden wir unsere aktuell rund 60 Mitarbeiter wohl um 20 bis 30 aufstocken“, erläuterte der Seuthe-Gschäftsführer, „wobei wir schon heute händeringend Ingenieure suchen.“
Auch bei der Stadt Hemer kommt verständlicherweise Freude beim Blick auf die rund Fünf-Millionen-Investition auf. Bürgermeister Michael Esken mit einem Seitenhieb auf die GSW-Insolvenz: „ Das ist heute ein schöner Tag für Hemer. Was andere versprochen haben, halten Sie nun.“ Denn das neue Seuthe-Grundstück gehörte zu der Insolvenzmasse der Gesellschaft für Beratung der sicherheits- und wehrtechnischen Wirtschaft. Mit einem kleinen Schmunzeln blickte auch Dr. Schildheuer nochmals auf die letzte Zeit zurück: „Die vergangenen 12 bis 14 Monate der Planung waren durchaus eine Herausforderung für uns. Deshalb geht unser Dank auch ganz besonders an die Stadt Hemer und die Sparkasse Märkisches Sauerland für die ausgezeichnete Unterstützung, ohne die diese Weiterentwicklung von Seuthe am Standort Hemer wohl nicht möglich gewesen wäre.“

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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