Verhandlungsbeginn im Landgericht Hagen
18-jährigen Hemeraner erwarten bis zu zehn Jahre Gefängnis

Ein heute 18-jähriger Mann aus Hemer muss sich wegen erpresserischen Menschenraubs, besonders schwerer Erpressung und Körperverletzung ab Montag, 14. September, vor der Jugendkammer des Landgerichts Hagen verantworten. Da er zur Zeit der ihm vorgeworfenen Tat erst 17 Jahre alt war, wird die Jugendsache unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt.

Der Angeklagte soll im Januar 2020 in Iserlohn einen Gleichaltrigen damit bedroht haben, diesen abzustechen. So soll er zunächst an dessen Bargeld (25 Euro), Kopfhörer, Smartphone und ein Cutter-Messer gelangt sein. Weiter unter der Drohung, den Geschädigten abzustechen, und unter Schlägen soll er sein Opfer zu einer Sparkassenfiliale gelotst und dort zu einer Abhebung von 20 Euro gebracht haben.

Dem Angeklagten droht maximal eine Jugendstrafe bis zu zehn Jahren. Er befindet sich in Untersuchungshaft. Der Geschädigte hat sich dem Verfahren als Nebenkläger angeschlossen. Für das Verfahren sind vier Verhandlungstage vorgesehen: 14., 17., 22. und 29. September.

Autor:

Stephan Faber aus Iserlohn

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