Hemer - 5 Jahre danach Teil 1

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Hemer eine mittlere Stadt in Nordrhein-Westfalen, gehört zum Märkischen Kreis und liegt im Norden des Sauerlandes. Erwähnt wurde Hemer bereits 1072, damals noch unter dem Namen Hademare. Mit heute rund 38000 Einwohnern hat sie schon einiges auf die Beine gestellt. Bekannt war mir Hemer aus meiner Jugend, denn viele Bergleute wurden nach Hemer zur Kur geschickt, dort gab es eine der besten Lungenkliniken Deutschlands. Seit den 30igern Jahren war Hemer Garnisonsstadt bis ins Jahr 2007. Die Kasernen standen nun leer und die Frage was nun geschehen sollte machte die Runde. Daher beschloss der Rat der Stadt am 27.2.2007 einstimmig sich für die Landesgartenschau 2010 zu bewerben. Als Schwerpunkt sollte die mit 28ha Größe verlassene Kaserne dienen und die dahinter liegenden Landschaften. Am 2.5.2007 bekam Hemer dann durch den damaligen Umweltminister von NRW Eckhard Uhlenberg den Zuschlag. Dieser Startschuss war der Beginn eines Projektes, welches sehr gut gelöst wurde.
Da die Stadt Kamp-Lintfort sich auch für die Gartenstadt 2020 bewerben möchte, war es nicht auszuschlagen, sich das was dort geschaffen wurde mal selber an zu schauen. Also machte sich ein Bus mit Vertretern der Verwaltung, des Stadtentwicklungsausschusses und Mitgliedern des Förderkreises am 6.5.2015 auf den Weg nach Hemer. Den auch Kamp-Lintfort hat einen Standort mitten in der Stadt der nach der Schließung des Bergwerkes West mit ca. 30ha von einer Industriebrache in eine Kulturlandschaft umgewandelt werden muss. Man wurde bereits vor Ort erwartet und nach einem Gruppenfoto durch den Bürgermeister der Stadt Hemer Michael Esken, dem Vorsitzenden des Fördervereins Hemer, Hr. Heinz-Jürgen Osing und dem Geschäftsführer des Sauerlandparkes Dr. Christian Wingendorf begrüßt. Bürgermeister Michael Esken berichtet wie alles begann und was man als Stadt machen muss um sich für solch ein Projekt zu bewerben. Er schilderte viele informative Sachen die von den Teilnehmern auch noch weiter hinterfragt wurden. Er lobte die Arbeit des Fördervereines der immer noch auch 5 Jahre nach der Landesgartenschau ca. 1000 Mitglieder zählt. Zurück zu führen darauf ist es wohl, das alle noch im Sauerlandpark ein Stück von sich selber sehen. Der Park ist weiterhin nur mit Eintrittskarte zugänglich und es dürfen keine Hunde mitgeführt werden. Die Ticketpreise sind sehr Besucherfreundlich gestaffelt, es beginnt mit 1,50€ pro Person für Gruppen und endet mit der Dauerkarte XXL für 2 Erwachsen inklusiver eigener Kinder für 99,00€. Da aber sind Preisnachlässe von 20% für alle Sonderveranstaltungen drin, die im Sauerlandpark statt finden. Konzerte und andere Events. Weiterhin hat man mit der Dauerkarte freien Eintritt in 12 weitere Partnereinrichtungen in ganz Deutschland. Also rechnet sich die Dauerkarte ganz schnell.

Weiter Informationen und Bilder im zweiten Teil.

Autor:

Armin Mesenhol aus Kamp-Lintfort

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