Hemeraner Sportjugend in den Startlöchern

Klaus-Peter Uhlmann (7.v.l.) erläuterte den anwesenden Jugendvertretern das vorgesehene Konzept einer „Hemeraner Sportjugend“.
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  • hochgeladen von Christoph Schulte

Von der angekündigten Gründungsversammlung konnte zwar keine Rede sein, da dazu die formalen Voraussetzungen gar nicht gegeben waren, dennoch kamen Hemers Sportvereine beim Bemühen eine gemeinsame Vertretung zu erreichen, jetzt ein deutliches Stück voran.

Immerhin Vertreter aus 11von 46 im Stadtsportverband organisierten Vereinen waren der Einladung von Klaus-Peter Uhlmann und seinen beiden Mitstreitern Annemarie Reinhard-Flamme und Klaus Niederhäuser am Dienstagabend gefolgt, um eine Hemeraner Sportjugend endlich auf den Weg zu bringen.Die mussten gleich zu Beginn die irreführende Formulierung einer Gründungsversammlung ein wenig korrigieren. „Wir können hier und heute eine Hemeraner Sportjugend überhaupt noch nicht offiziell gründen, denn dafür fehlen noch die Voraussetzungen“, erläuterte Klaus-Peter Uhlmann, „denn in der aktuellen Satzung des Stadtsportbundes, zu dem wir ja als Sportjugend gehören würden, kommt dieser Punkt überhaupt noch nicht vor.“
Nichtsdestotrotz wolle und müsse man endlich eine Dachorganisation aller Jugendabteilungen der Hemeraner Sportvereine auf den Weg bringen. „Schließlich stammt die Idee einer gemeinsamen Sportjugend ja bereits aus dem Jahr 2010.“
Gleichzeitig versicherte Uhlmann den Vereinsvertretern, dass man mit der Sportjugend keinesfalls die Autonomie der einzelnen Jugendabteilungen angreifen wolle. „Aber in der heutigen Zeit mit immer weniger jungen Mitgliedern in den Sportvereinen bietet eine gemeinsame Interessenvertretung eben viele Vorteile.“ Neben einer besseren Vernetzung der Jugendvertreter in den Vereinen untereinander biete eine Dachorganisation u.a. auch die Möglichkeit, „dem Sport“ in Institutionen wie dem Stadtjugendring mehr Gewicht zu verleihen.

Bessere Vernetzung der Jugendabteilungen

Weitere konkrete Maßnahmen könnten z. B. Qualifizierungen der Mitarbeiter durch Ausbildung zu Gruppenhelfer oder die Durchführung von Breitensportveranstaltungen sein.
Nach einem grundsätzlichen Votum „pro Sportjugend“ verständigten sich die Teilnehmer dann auch noch auf die weitere Vorgehensweise. So soll jetzt zunächst einmal ein Antrag auf Satzungsänderung (und damit die formelle Aufnahme der Sportjugend) für die Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes am 16. April formuliert werden. Im zweiten Halbjahr 2014 soll dann eine Jugendversammlung den ersten Vorstand der Hemeraner Sportjugend - übrigens die erste im Märkischen Kreis - wählen. Bis dahin haben die Sitzungsteilnehmer - dann als Gründungsausschuss - die anspruchsvolle Aufgabe, eine entsprechende Jugendordnung auszuarbeiten.

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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