"Eher ein durchschnittliches Jahr" für die Hemeraner Feuerwehr

Mit einem kleinen Präsent  und den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedete Markus Heuel (li.) Martin Pietsch. Den stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart zieht es aus beruflichen und privaten Gründen in Kürze nach Altena.
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Traditionell kurz vor dem Jahreswechsel lädt die Hemeraner Feuerwehr zu ihrem Jahresabschluss in die Feuerwache ein, um beim gemütlichen Plausch Bilanz zu ziehen. So auch am Sonntag, wo Feuerwehr-Chef Markus Heuel das fast abgelaufene Jahr 2014 als ein „insgesamt durchschnittliches“ bezeichnete.

Mit 162 Brand-Alarmen lag man fast auf Vorjahresniveau. Spektakuläre Einsätze seien der Schleifereibrand bei C.W. Albert am 31. März, der Ihmerter Stromausfall am 4. April, der schwere Verkehrsunfall im Stephanopeler Tal mit vier Schwerverletzten am 6. Oktober, der Galvanik-Großbrand in Neuenrade am 9. November sowie die erst kürzliche Bombenentschärfung an der Edelburg. gewesen. Hinzu kamen 2014 insgesamt 32 Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen im Grohe Forum und während des Mensa-Baus im Schulzentrum Parkstraße sowie die üblichen Hilfeleistungen (z. B. beim Abstreuen von Ölspuren und bei Verkehrsunfällen) und Krankentransport-/ Rettungsdienstfahrten, die sich im üblichen Rahmen befanden.
Erfreuliches gab es im ehrenamtlichen Personalbereich zu vermelden, wo die Mitgliederzahl mit 253 aktiven Feuerwehrleuten fast konstant blieb (-1), sowie im Bereich der Jugendfeuerwehr, wo die Mitgliederzahl sogar um zehn auf aktuell 48 Mädchen und Jungen stieg.

Zwei Planstellen unbesetzt

Beim hauptamtlichen Personal setzt die Hemeraner Feuerwehr verstärkt auf Ausbildung, um die vom EU-Recht geforderten max. 48-Wochen-Arbeitsstunden umzusetzen. So begannen 2014 fünf Brandmeisteranwärter ihre Ausbildung, 2015 werden weitere vier folgen. Aktuell werden damit an der Feuer- und Rettungswache insgesamt 56 Mitarbeiter eingesetzt. Damit seien zurzeit zwei Planstellen nicht besetzt. „Ganz NRW sucht momentan händeringend Feuerwehrleute“, so Hemers Feuerwehrchef, „da ist es für uns als kleine Feuerwehr ganz schwer, geeignete Leute zu finden.“

Mit einem kleinen Präsent  und den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedete Markus Heuel (li.) Martin Pietsch. Den stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart zieht es aus beruflichen und privaten Gründen in Kürze nach Altena.
Gut besucht von Feuerwehrkameraden sowie Vertretern von Politik und Verwaltung war der Jahresabschluss 2014.
Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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