UPDATE - Die ersten beiden Bomben an der Edelburg sind entschärft!

Rainer Woitschek und Tanya Beimel vom Kampfmittelbeseitigungsdienst  Westfalen-Lippe konnten nach der Entschärfung die unschädlich gemachten Blindgänger präsentieren.
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  • Rainer Woitschek und Tanya Beimel vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe konnten nach der Entschärfung die unschädlich gemachten Blindgänger präsentieren.
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Wo: Gut Edelburg, Edelburg, 58675 Hemer auf Karte anzeigen

Bereits nach knapp 60 Minuten kam kurz nach 11 Uhr am Donnerstagvormittag der erhoffte Anruf: Die ersten beiden Blindgänger auf der Reitanlage des Gutes Edelburg waren ohne Komplikationen entschärft worden.

"Es war eine Entschärfung wie aus dem Lehrbuch", konnte kurz darauf Sprengmeisterin Tanya Beimel vermelden. Die Expertin des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Westfalen-Lippe hatte die beiden 250 kg-Fliegerbomben zusammen mit ihrem Kollegen Rainer Woitschek in Parallelarbeit durch Entfernen der M113-Zünder unschädlich gemacht. "Wir wollten einfach die Beeinträchtigungen für die Anwohner und die Verkehrsteilnehmer so gering und kurz wie möglich halten", so die Bomben-Expertin. Übrigens war dasselbe Team vor kurzem auch für die Entschärfung der tonnenschweren Dortmunder Luftmine verantwortlich, für die vorübergehend fast 17.000 Menschen evakuiert werden mussten. "Da war das Medieninteresse aber nicht so groß wie heute", schmunzelte Tanya Beimel, die auf der Ladefläche des Spezial-Lkw weiter vermutete: "da ist ja gerade ganz Hemer hier."
Die beiden entschärften Blindgänger wurden anschließend zu einem Zerlegebetrieb nach Hünxe transportiert.

"Entschärfung wie aus dem Lehrbuch"

Bereits um 9.30 Uhr war die B7 für den Zeitraum der Entschärfung durch die Polizei ab der Kreuzung zum Gewerbegebiet Edelburg in Richtung Menden komplett gesperrt worden. Viele, überwiegend auswärtige, Verkehrsteilnehmer mussten deshalb ihre Fahrzeuge wenden, was aber mit viel Verständnis aufgenommen wurde. Auch stand im Bereich des Grohe-Technologiezentrums ein Großaufgebot der Hemeraner Feuerwehr und des DRK mit rund 40 Einsatzkräften für den Notfall in Bereitschaft, das dann gegen Mittag aber glücklicherweise unverrichteter Dinge wie abgezogen werden konnte.
Die Ausgrabungen an den weiteren drei verbliebenen Verdachtsflächen, markiert durch rote Holzpflöcke, werden erst Anfang Januar beginnen.

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