AWO-Hemer: Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen unterzeichnet

Beim Festakt waren auch Hemers Bürgermeister Michael Heilmann (re.) und Detlef Seidel als stellvertretender Landrat anwesend. Fotos: Günther
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  • Beim Festakt waren auch Hemers Bürgermeister Michael Heilmann (re.) und Detlef Seidel als stellvertretender Landrat anwesend. Fotos: Günther
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Knapp 100 Personen haben in der vergangenen Woche während des Festaktes im AWO Seniorenzentrum Parkheim Hemer die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ unterzeichnet. Ziel dieser Vereinbarung ist es, auf die nicht optimale Situation der Pflege in diesem Bereich aufmerksam zu machen, eine Signalwirkung in die Gesellschaft hinein zu erzeugen und so eine Verbesserung zu initiieren.

Von André Günther

Signalwirkung erzeugen

Zahlreiche Vertreter aus der Politik, der Wirtschaft und verschiedener Organisationen sind am Donnerstag der Einladung gefolgt, um ihren Beitrag zu einer erfolgreichen Veranstaltung zu leisten. Ob der Vorstandsvorsitzende des AWO-Bezirksverbands Westfalen Michael Scheffler, BAGSO Vorstandsmitglied Katrin Markus, der stellvertretende Landrat Detlef Seidel oder Hemers Bürgermeister Michael Heilmann, sie alle kamen, um sich mit ihrer Unterschrift unter die Charta an der Vereinbarung zu beteiligen.

Fünf Leitsätze

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden lebensbegrenzenden Erkrankung mit dem Sterben und dem Tod konfrontiert sind, und formuliert in fünf Leitsätzen Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Behandlung und Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen dabei immer der betroffene Mensch und seine Angehörigen.

Bewusstsein für Palliativarbeit schaffen

Träger der Charta sind die Gesellschaft für Palliativmedizin und der Deutsche Hospiz- und Palliativ Verband e. V. Die Charta wird unter anderem unterstützt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Durch die Unterstützung der Charta hofft das Seniorenheim Parkheim Hemer bei den Verantwortlichen in der Politik, bei Trägern des Gesundheitswesens und in der Gesellschaft ein stärkeres Bewusstsein für die Möglichkeiten der Hospiz- und Palliativarbeit zu schaffen. "Auf diese Weise können wir zur Verbesserung der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen beitragen“, zeigt sich die Leiterin des Seniorenheimes AWO Parkheim Hemer, Maria Kless, überzeugt. Die Politik trage eine besondere Verantwortung, Themen, die im Abseits stehen und dennoch zahlreiche Person betreffen, in die Gesellschaft zu tragen. "Die Charta soll Anlass für jeden geben, im persönlichen und beruflichen Umfeld über wesentliche Anliegen von schwerstkranken und sterbenden Menschen in Deutschland zu sprechen und Veränderungen anzuregen", erklärt Kless weiter.

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