Kritische Worte beim Neujahrsempfang des BSV Westig

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"Die Costa Concordia sinkt, Wulff tritt ab, Whitney Housten stirbt, Jubel für den BVB, Obama wird zum zweiten Mal gewählt und Vettel feiert", so der überregionale Rückblick von Gerd Giebels beim Neujahrsempfang des BSV Westig.
Der Vorsitzende begrüßte im Vereinsheim neben Bürgermeister Michael Esken weitere Vertreter aus der Politik ebenso aus der Wirtschaft, Schützen des BSV Westig, Ehrnemitglieder, Königs- und Prinzenpaar und Mitglieder befreundeter Schützenvereine.
Kritisch äußerte sich Gerd Giebels zuerst über das verganene Jahr 2012: "Zuversichtlich waren wir in das Jahr gestartet. Aber nicht alles verlief positiv, wie eigentlich versprochen." Schockiert habe man beispielsweise das Abholzen einiger alter Buchen am Tennisheim aufgenommen, in Sachen "Pennymarkt" sei man noch nicht weiter, und der Nothaushalt der Stadt Hemer habe viele Aussichten zunichte gemacht. Giebels: "Steuererhöhungen sind die Folge, und Kopfzerbrechen bereit vielen Eltern die Schulsituation." Positives hingegen vermeldete der Vorsitzende aus dem eigenen Verein. Die gute Jugendarbeit sei absolut zufriedenstellend und steigende Mitgliedszahlen dort könnten verbucht werden. Auch die großen erfolgreichen Veranstaltungen im Sauerlandpark erwähnte er lobend.
Im Ausblick auf das neue Jahr stehe so einiges an - darunter die Beteiligung an der Feuerwehrksmusik am 20. April. Thema war außerdem die Iserlohner Brauerei, gegen die sich bereits einige Vereine entschieden haben. "Bei uns steht eine Entscheidung erst 2014 an", verkündete der Vorsitzende, ohne etwas vorwegzunehmen. Bürgermeister Michael Esken griff die Thematik in seiner Rede direkt auf: "Es ist schön, dass sie über den Geschmack des Bieres diskutieren. Egal, wie es schmeckt, es ist garantiert rein, im Gegensatz zu dem Wasser in manchen Ortsteilen hier." Damit spielte er auf das stark verunreinigte und gesundheitsgefährdende Trinkwasser in Landhausen an (ausführlicher Bericht darüber im Lokalkompass unter Hemer). Zu der Finanzsituation der Stadt erklärte er: "Erhöhungen sind wichtig, um nicht da hin zu kommen, wo andere Nachbarstädte bereits sind - noch sind wir nicht so arm." Außerdem habe der Ganztagsbereich der Schulen zurzeit Priorität vor kaputten Straßen. Esken: "Denn hier geht es um Bildung und die Zukunft unserer Kinder."
Aktuelles Problem in Westig sei das Ehrenmal das drohe, einzustürzen aufgrund loser Steine. "Das Motto des BSV Westig lautet ' Wenn es Probleme gibt, dann halten wir zusammen'", so der Bürgermeister. Nun sei hier die Mithilfe der Bürger gefordert, die entweder handwerklich helfen können oder finanziell."
Im Anschluss an die Reden ging es zum gemütlichen Teil über - musikalisch sorgte Alleinunterhalter Karl-Heinz Dreesmann aus Iserlohn für Unterhaltung.

Autor:

Karola Schröter aus Hemer

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