Menschenrettung aus dem Waldgebiet Nacken
Feuerwehren aus Herdecke, Hagen, Witten und Ennepetal arbeiteten eng zusammen

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Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke musste am Mittwochvormittag um 10.57 Uhr in das Waldgebiet um den Asternweg ausrücken. Hier war im unwegsamen Gelände eine 63- jährige Hagenerin verunfallt. Bei dem Sturz wurde sie schwer verletzt.

Die Person wurde von ihren Bekannten und einem externen Zeugen vorbildlich bis zum Eintreffen der Feuerwehr betreut. Der Zeuge setzte einen Notruf über 112 ab. Die Leitstelle der Feuerwehr konnte die genauen Koordinaten der hilflosen Person ausmachen. Zudem nahm die Einsatzleitung telefonisch Kontakt zu dem Meldenden auf.

Die Feuerwehr Herdecke rückte mit einem Kommandowagen und einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug Richtung Asternweg aus. Ein Bereitstellungsraum wurde am Wanderparkplatz Asternweg gebildet. Bereits auf der Anfahrt forderte der Einsatzleiter ein spezielles und geländegängiges Waldrettungsfahrzeug der Feuerwehr Ennepetal an.

Eine Einsatzkraft, die sich privat in dem Waldgebiet Nacken sehr gut auskennt, konnte die Einsatzstelle sofort einordnen. Mit den Koordinaten und seiner guten Ortskenntnis konnte die Person von der Feuerwehr schnell aufgefunden werden.

Im ersten Step wurde die Patientin vor Ort von der Feuerwehr stabilisiert und medizinisch versorgt. Hierfür fuhr der Kommandowagen der Feuerwehr mit dem Einsatzleiter und zwei Rettungsassistenten in das unwegsame Waldgebiet. Das war nur möglich, da die Wege relativ trocken waren. Der Kommandowagen drehte um und führte dann den Hagener Notarzt zur Einsatzstelle. Dieser versorgte die Patientin u.a. mit Medikamenten.

Im dritten Step wurde das geländegängige Fahrzeug aus Ennepetal zur Einsatzelle, die sich vom Wanderparkplatz etwa 15 Minuten entfernt befand, geführt. Die Patientin wurde in einen Schleifkorb umgelagert und dann behutsam und patientenorientiert mit dem Spezialfahrzeug über Stock und Stein aus dem unwegsamen Waldgebiet gefahren.

Am Wanderparkplatz am Asternweg wurde die Patientin dann in den Wittener Rettungswagen, der die Einsatzstelle nicht hätte anfahren können, umgelagert.Anschließen wurde sie mit schweren Verletzungen dem örtlichen Krankenhaus zugeführt.

13 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren für die Personenrettung mit fünf Fahrzeugen 90 Minuten im Einsatz.

Autor:

Stephan Faber aus Hagen

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