Pflegepaten für Wetters Ehrenbürger Gustav Vorsteher

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Darüber kann sich der Ehrenbürger freuen: Lisa Thiel und Marit Roschin vom Heimatverein Wetter übernehmen die Pflege der Grabstätte von Gustav Vorsteher auf dem Alten Friedhof an der Bornstraße.

„Wir haben kürzlich an der tollen Führung Auf den Spuren Gustav Vorstehers des Stadtmarketing-Vereins teilgenommen und waren bestürzt über den Zustand des Vorsteher-Grabes“, erklärt Lisa Thiel die Motivation des Heimatvereins, sich dieser Grabstätte anzunehmen. Derzeit verschandeln Graffiti die Grabplatte und auch die Inschrift ist kaum noch zu entziffern. „Wir wollen diese schöne Grabstelle unseres ersten Ehrenbürgers wieder in einen ansehnlichen Zustand bringen und auch künftig ein Auge darauf haben.
Ein Ziel ist insbesondere, die Schrift auf dem Grabstein wieder lesbar zu machen“, so Lisa Thiel weiter. Bürgermeister Frank Hasenberg freut sich über diesen ehrenamtlichen Einsatz: „Mein Dank gilt den engagierten Mitgliedern des Heimatvereins, die sich mit viel Leidenschaft der Pflege unserer Stadtgeschichte verschrieben haben.“
Das Grab Gustav Vorstehers ist nach dem Stadtmittelpunkt im Blumental und dem „Hilgen Pütt“ in Volmarstein bereits der dritte stadthistorisch bedeutende Standort, den der Heimatverein in Zusammenarbeit mit dem Stadtbetrieb pflegt und betreut. „Es ist bemerkenswert, mit wie viel Liebe der Heimatverein diese Stellen pflegt“, freut sich auch Andreas Nabert vom Stadtbetrieb.
Wer sich auf eine ähnliche Art engagieren möchte oder mit einer Spende zur Pflege des Vorsteher-Grabes beitragen möchte, kann sich an den Heimatverein wenden unter Tel. 02335-847668, 0152-56098119 oder per Mail: kbecker-wetter@t-online.de.

Für diese Sätze wird man Gustav Vorsteher in Wetter ewig in Erinnerung behalten: „Wetter muss ein neues Repräsentationshaus haben. Ich schenke es der Gemeinde als Dank für die Ernennung zum Ehrenbürger.“
Gustav Vorsteher (1836-1914) kam mit dem Handel von Grubenholz zu Vermögen. Vorsteher entschloss sich, mit dem Geld Gutes für seine Heimatstadt zu tun.
Seine erste Schenkung an die Stadt war im Jahr 1889 das Grundstück für das Krankenhaus. Das Waisen- und Pflegehaus, der Stadtwald am Harkortberg und zahlreiche weitere Grundstücke gehen auf Schenkungen Vorstehers zurück, die größte bleibt allerdings das Rathaus.

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