Was Sie hören und was Sie besser lassen sollten

Die Künstler, um die es heute an dieser Stelle geht, lassen Frauenherzen höher schlagen. Zwei Schmusebarden wie sie im Buche stehen, die mit ihren neuen Werken den weiblichen Fans ein frühes Weihnachtsgeschenk machen wollen und vielleicht auch den ein oder anderen männlichen Fan behalten bzw. gewinnen wollen.

Seit fast 40 Jahren macht der gebürtige Argentinier Chris de Burgh professionell Musik und eroberte Anfang der 80er mit Songs wie „High on emotion“, „Don’t pay the ferryman“ oder „Lady in red“ auch die deutschen Musikfreunde. Seine Fanbasis schätzt an dem Mann, der den größten Teil seines Lebens in Irland verbracht hat, seine emotionale Tiefe und den Sinn für schöne Melodien.

Vor zwei Jahren hat Chris de Burgh einen Silberling mit Coverversionen veröffentlicht, um Künstler zu huldigen, die ihn geprägt haben und deren Musik er schätzt. „Footsteps“ heißt das Werk und zwei Jahre später veröffentlicht er mit „Footsteps 2“ die Fortsetzung. Songs wie „Let it be“ von den Beatles, „In the ghetto“ von Elvis oder „SOS“ von ABBA bekommen ebenso ein neues Gewand wie „Über sieben Brücken musst du gehen“ von Karat oder „Blue Bayou“ von Roy Orbison.

Coverversionen sind immer heikel, denn gerade wenn es sich um Klassiker handelt, ist es schwer den Originalen gerecht zu werden. Wichtig ist außerdem, dass man den Songs eine eigene Note verleiht und sie somit zu einem neuen Kunstwerk macht. Und genau hieran hapert es bei „Footsteps 2“. Die Stücke sind alle relativ originalgetreu nachgespielt. Dies macht er nicht schlecht, aber über den Mehrwert des Werkes kann man trefflich streiten.

Mit eigenen Kompositionen geht James Morrison an den Start und präsentiert sein neues Album „The Awakening“ der Öffentlichkeit. Mit Songs wie „You give me something“ oder „Broken strings“ enterte er weltweit die Charts und schaffte sich eine breite Fanbasis.

Das neue Werk enthält wieder die typischen Schmachtfetzen, wie beispielsweise „Up“ ein Duett mit Jessie J. Allerdings sind auch vom Soul beeinflusste Stücke auf dem Silberling, bei dem der Brite seine markante Stimme gekonnt einsetzen kann. Genannt sei hier das groovige „Slave to the music“.

Insgesamt ist „The Awakening“ ausgewogener als die letzten Werke und besticht nicht nur durch Balladen. Man darf auf die weitere Entwicklung von James Morrison gespannt sein.

Autor:

Kay Utermark aus Herdecke

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