Was Sie hören und was Sie besser lassen sollten

Die lange Wartezeit auf neue Alben beenden zwei Newcomerinnen, die mit ihren Singleauskopplungen gerade in aller Ohren sind.

Die Amerikanerin Christina Perri schaffte 2010 in ihrem Heimatland den Sprung von der Kellnerin im Cafe zur anerkannten Musikerin, als ihre erste Single „Jar of hearts“ im amerikanischen Fernsehen zu sehen und zu hören war. Ab diesem Zeitpunkt begann die bisherige Bilderbuchkarriere der 25jährigen, die auch von den Kritikern hoch gelobt wird.

Musikalisch sozialisiert wurde Sie einerseits durch die Beatles, wovon auch eine Tätowierung der Vornamen der Fab Four um das Handgelenk der hübschen Dame aus Pennsylvania zeugt, als auch durch amerikanische Indierockbands, wie z.B. Blind Melon, von dessen Videos sie sich die Gitarrengriffe abgeguckt hat. Neben dem autodidaktisch erlernten Gitarrenspiel beherrscht Christina Perri auch das Klavierspiel womit die Hauptzutaten der Songs schon beschrieben wären.

Lieder über Liebe in Moll könnte man „Lovestrong“ nennen. Geboten werden meist ruhige Songs, die zumeist sehr intensiv sind. Es gibt wenige Ausfälle und neben der Single jedoch weitere Perlen: „Bang Bang Bang“ ist so eine und verbreitet als schnellerer Song gute Laune. „The Lonely“ erinnert ein wenig an Amy Winehouse und ist einfach traurig schön. Hoffentlich hört man noch mehr von dieser Newcomerin.

Lana Del Rey ist genauso alt wie Christina Perri und stammt ebenfalls aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie hat ihren Aufstieg dem Internet und hierbei vor allem Facebook und Youtube zu verdanken. Dank dieser Plattformen entstand ab August letzten Jahres ein regelrechter Hype um ihre erste Single „Video Game“, die nicht nur in Deutschland nach offizieller Veröffentlichung den Sprung an die Pole Position der Charts schaffte.

Ein Hype hat jedoch auch immer eine Kehrseite, so wurde zuerst über die sehr vollmundigen Lippen spekuliert, ob da ein Arzt nachgeholfen hat und zum anderen kam ans Licht, dass ihr gebürtiger Name Elizabeth Grant ist und ihr Vater ein sehr erfolgreicher Unternehmer was wieder Spekulationen über die Planung der Karriere jenseits eines Zufallsproduktes laut werden ließ.

Wenn man sich auf die Musik konzentriert, bleibt festzuhalten, dass „Born to die“ einige sehr gute Songs bereit hält, die den oft gemachten Vergleich zu Nancy Sinatra rechtfertigen. Hierbei bestechen vor allem „Video Game“, „Radio“ und „Summertime sadness“.

Insgesamt ein gelungenes Werk mit leichten Schwächen. Bleibt zu hoffen, dass es nicht genauso schnell bergab geht mit Lana wie es bergauf ging.

Autor:

Kay Utermark aus Herdecke

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