Was Sie hören und was Sie besser lassen sollten

Leider muss ich nach dem Tod von Amy Winehouse schon den zweiten Nachruf verfassen, denn mit Whitney Houston ist am 11. Februar eine Sängerin von uns gegangen, bei der sich ein Rückblick lohnt und der sich fast schon gebietet.

Die in New Jersey geborene Souldiva wurde gerade einmal 48 Jahre alt und prägte mit ihren Songs doch die 80er und 90er Jahre. Sie wuchs in einer musikalischen Familie auf und kam schon früh mit dem Soul in Verbindung. Ihre Mutter war als Begleitsängerin bei Elvis und Jimi Hendrix aktiv und Whitneys Patentante ist keine geringere als Aretha Franklin.

Mit 22 Jahren veröffentlichte sie ihr Debutalbum „Whitney Houston“ mit den Tophits „Saving all my love for you“ und „How will I know“. 25 Millionen Mal ging das Album über die Ladentheke und brachte ihr mehrere Grammynominierungen und vordere Platzierungen in den Verkaufcharts ein. Album Nummer 2, schlicht „Whitney“ benannt, schaffte es weltweit auf die Pole Position der Charts. „I wanna dance with somebody“ ist eine Gute-Laune-Pop-Nummer, die auch heute noch auf keiner 80er Jahre Party fehlen darf.

Whitney Houston setzte sich von anderen Popsternchen vor allem durch ihr breites Stimmvolumen ab. Besonders zur Geltung kommt dieses bei den herzzerreißenden Balladen der zu letzt in Beverly Hills ansässigen Amerikanerin. Ihr größter Hit „I will always love you“ aus dem Filmhit „Bodyguard“ stellt dieses besonders unter Beweis und ist zu recht einer der erfolgreichsten Songs aller Zeiten.

In den 90ern floss in ihre Musik immer mehr R&B ein und legte damit schon einen Grundstein für heute populäre Künstlerinnen. „I’m your baby tonight“ oder „My love is your love“ gehören zu den Klassikern des Genres und brachten Whitney weitere Lorbeeren ein.

In den 90ern wurde aber auch der Grundstein für ihren Abstieg gelegt; 1992 heiratete sie den Rapper Bobby Brown, der sie Stück für Stück in den Alkohol und Drogenkonsum inklusive handfester Auseinandersetzungen führte. Musikalisch zeigte sich dieses bei ihrem Comebackversuch, denn hier hörte man eine Frau ohne Stimme und war entsetzt.

Behalten wir also lieber die herausragenden und prägenden Songs in Erinnerung. Whitneys Fans werden sowieso sagen: „I will always love you“. Rest in peace Whitney.

Autor:

Kay Utermark aus Herdecke

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