Was Sie hören und was Sie besser lassen sollten

Die Chartsmusik und damit die Songs, die die Mehrheit der Jugend auf die Tanzflächen der Nation treibt, hat sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder verändert wobei sich ein gewisser Beat in verschiedener Ausprägung durch die zumindest letzten vier Jahrzehnte zieht. Heute beschäftigen wir uns mit zwei Künstlern, die sich dieser Discokultur zugehörig fühlen.

Die 90er Jahre waren geprägt durch den größten schwedischen musikalischen Exportschlager nach ABBA. Ace of base bestand genauso wie ABBA aus zwei hübschen Frontfrauen und zwei Männern, die sich im Hintergrund um die Musik kümmerten. Mit „All that she wants“, „Happy nation“ oder „The sign“ feierten sie weltweit Erfolge und positionierten sich rund um den Globus an den Chartspitzen. In den letzten Jahren ist es ruhig um die Schweden geworden was sich nun mit dem Comebackalbum „The Golden ratio“ ändern soll.

Comeback ist hier eigentlich auch nicht ganz richtig, denn es sind nur noch die männlichen 50% mit an Bord. Die beiden Frontfrauen wurden durch jüngere Modelle ersetzt, unterscheiden sich gesanglich aber nur marginal von den beiden Berggren Schwestern. Auch musikalisch gibt es nichts Neues von den Schwedenpoppern vielmehr werden die alten damals innovativen Sounds wieder aufgewärmt. Heutzutage klingt dieses billig und uninspiriert. Es gibt auch keine Reinhörtipps, denn die Songs ähneln sich alle und bleiben auf einem extrem niedrigen Niveau.

Nicht immer ist es gut alte Zeiten wieder aufzuwärmen; Ace of base sind ein weiteres Beispiel hierfür.

Zu den prägenden Künstlern dieser Tage zählt neben der omnipräsenten Lady GaGa auch die amerikanische Pastorentochter Katy Perry. Mit ihrem Debut „One of the boys“ und den Hitsingles „I kissed a girl“ und „Hot & cold“ eroberte sie die Welt im Flug und knüpfte mit der Vorabsingle „California gurls“ nahtlos hieran an. Mit „Teenage dream“ erschien jetzt nicht nur die nächste Single, sondern auch das gleichnamige Zweitwerk der jungen Amerikanerin.

Der Massenrummel um das Debut hat dem Zweitwerk nicht gut getan. Es sind einige herausragende Songs vertreten, wie „California gurls“, „Pearl“ oder „Not like the movies“ aber insgesamt ist der neue Silberling nur gehobenes Mittelmaß. Die Idee eine CD mit einem Zuckerwattenduft zu umhüllen ist aber einzigartig und macht vielleicht die paar weniger süßen Songs wett.

Autor:

Kay Utermark aus Herdecke

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