Was Sie hören und was Sie besser lassen sollten

Die heutige Rezension ist mal wieder dem so genannten schwachen Geschlecht gewidmet, die mit ihren warmen Stimmen und der dazu passenden Musik den Sommer noch ein wenig frischer gestalten wollen.

Die Kalifornierin Colbie Caillat profitierte wie so viele der heutigen Stars und Sternchen von dem Internet und den sozialen Netzwerken, wie z.B. MySpace. Dort wurde ihr Song „Bubbly“ über 10 Millionen mal angeklickt, so dass auch große Plattenfirmen an der hübschen Amerikanerin nicht vorbei kamen. Seit dem veröffentlichte sie zwei Alben, gewann einen Grammy und bescherte ihren Fans mit z.B. „The little things“ oder „Fallin for you“ weitere Singlehits. Mit „All of you“ erschien jetzt ihr drittes Werk.

Colbie Caillat ist frisch verliebt und das hört man dem neuen Silberling an. Die Stücke sind beschwingt und klingen nach Sommer, Fröhlichkeit und Liebe. Wie schon bei den Vorgängern dominiert ihre glockenklare Stimme in Kombination mit der Akustikgitarre. Gefällige Popmusik mit Countryeinflüssen ist das Ergebnis.

Die beiden Singleauskopplungen „Brighter than the sun“ und „I do“ geben einen guten Überblick was einen auf „All of you“ erwartet, wobei das Tempo bei den restlicheren Songs schon reichlich gedrosselt wird. Ein Album zum Relaxen und einfach mal die Sorgen vergessen lässt.

Bereits 2003 gelang Brooke Fraser in ihrem Heimatland Neuseeland der musikalische Durchbruch, wo sie unbeachtet vom Rest der Welt sieben Singles und zwei Alben in den Charts platzieren konnte. Mit etwas Verspätung erschien das 2010 produzierte Werk „Flags“ und die erste Singleauskopplung „Somewhere in the water“ in diesem Jahr auch bei uns und schaffte direkt den Sprung in die Top Ten.

Die Single geht einem nicht mehr aus dem Ohr und verkörpert wie die ganze CD eine Symbiose aus Pop und Folk. Einflüsse von Tori Amos und Kate Bush sind genauso heraus zu hören, wie ihre traditionellen Wurzeln. Neben der Single sind „Jack Kerouac“ und das träumerische „Sailboat“ als Reinhörtipps ans Herz gelegt.

Es bleibt zu hoffen, dass Brooke Fraser nicht wieder in das Land des Herrn der Ringe entschwindet, sondern auch bei uns mit weiteren Silberlingen punkten kann.

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