Symbolischer Startschuss

Packten schon einmal symbolisch zu: (v.l.) Vize-Bürgermeister Carl-August Thomashoff, Planungsamtsleiterin Doris Voeste, Cordelia und Rudolf Kräling sowie Siegmund Müller (Müller Tiefbau).
  • Packten schon einmal symbolisch zu: (v.l.) Vize-Bürgermeister Carl-August Thomashoff, Planungsamtsleiterin Doris Voeste, Cordelia und Rudolf Kräling sowie Siegmund Müller (Müller Tiefbau).
  • Foto: Foto: Stadt Herdecke
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„Heute nehmen wir uns den ersten Schritt vor.“ Mit diesen Worten begrüßte Investor Rudolf Kräling Vertreter von Politik und Verwaltung auf dem ehemaligen Westfalia-Areal zum symbolischen startschuss für die Arbeiten am zukünftigen „Quartier Ruhr-Aue“.

Hammer und Brecheisen nahmen Rudolf Kräling und Vize-Bürgermeister Carl-August Thomashoff in die Hand, um den Start der Abrissarbeiten zu symbolisieren. „Eigentlich ist das ja gar kein Abbruch, sondern ein richtiger Rückbau“, präzisierte Kräling anschließend. „Dafür brauchen wir auch eher Schrauber und Akkubohrer als Bagger und Abrissbirnen.“
Zunächst werden schrittweise verwertbare Teile entfernt, die Gebäude endgültig entkernt und die gewonennen Reststoffe, sofern verwertbar, recycelt. Beispielsweise werden die Mauersteine zu Schotter verarbeitet, und später in den Untergrund der Parkplätze eingebaut.

Umweltgefährdende Stoffe wie asbesthaltige Platten oder Bitumen werden bei den Arbeiten fachmännisch entsorgt.In den letzten Wochen sind umfangreiche Untersuchungen zur Geologie und zur Bausubstanz des Grundstücks gemacht worden. Und auch die Umwelt war im Blick: „Wir haben die Biologische Station in Hagen beauftragt, festzustellen, ob sich auf diesem Gelände in den letzten Jahren schützenswerte Tierarten niedergelassen haben“, erklärt Kräling. Aber „bis auf ein paar Spatzen, Rotkehlchen und Kaninchen“ haben die Umweltexperten nichts besonders Schützenswertes vorgefunden.

Die von den Arbeiten betroffenen Anwohner will der Investor noch gesondert informieren, verspricht aber schon jetzt: „Die Rückbauarbeiten sind nicht laut, aber es wird sicherlich irgendwann knirschen und knacken.“
Der Start der Arbeiten sei zudem recht günstig terminiert, da „im Zuge der Lärmbehinderungen durch die Modernisierungsarbeiten am ehemaligen Hertie-Gebäude ohnehin ein reger LKW-Verkehr“ herrsche.
Zum Zeitplan: Nach ersten vorbereitenden Maßnahmen, die einige Wochen in Anspruch nehmen werden, beginnen die gröberen Arbeiten, die Ende November abgeschlossen sein sollen. Kräling: „Noch vor Weihnachten wird das Baufeld sozusagen besenrein an uns zurückgegeben.“

Die Bodenplatten und Pflasterungen bleiben zunächst vor Ort, damit das Regenwasser nicht den Untergrund ausspült, sondern wie bisher auch durch die bestehende Kanalisation abgeführt wird.
Das ehrgeizige Ziel des Investors: „Wir hoffen, dass uns die Stadt im Frühjahr 2011 das Baurecht erteilt und wir dann mit dem ersten Spatenstich beginnen können.“

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