Die Alternative

Susanne Salewski, Inge Habig und Bernd Reiff von der Aktion Westfalia präsentieren ihr Alternativ-Modell.
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  • hochgeladen von Jens Holsteg

Die „Aktion Westfalia“ hat eine städtebauliche Alternativ-Planung für das ehemalige Industrieareal an der Ruhr erarbeitet, die sie am Sonntag, 13. Februar, den Bürgern vorstellen möchte.
Die wichtigsten Punkte: Keine Bebauung der Ruhrauen, maximal 2.500 Quadratmeter Handelsflächen, unterschiedliche Wohnangebote für alle Generationen und eine Bebauung, die sich an die „normalen Maßstäbe der City“ hält. Die Initiative engagierter Herdecker Bürger ist gegen die aktuelle Planung des Investors und der Stadt und hält „das Kräling-Konzept für nicht korrigierbar.“

Nach Ansicht der „Aktion Westfalia“ soll an der Ruhr „ein neues Stadtviertel für Arbeit, Wohnen, Einkaufen und Leben anstatt eines gewerblichen Sondergebietes“ entstehen, wie es Willi Creutzenberg formuliert.
Der so genannte „Bürgerentwurf“ teilt das gesamte GEA-Gelände in zehn einzelne Baufelder ein, die etappenweise von einzelnen Investoren oder Bauherren entwickelt werden sollen. „Eine solche schrittweise Realisierung eines neuen Viertels ist einfach stadtverträglicher“ stellt Bernd Reiff von der „Aktion Westfalia“ fest. Angelehnt ist dieser "Bürgerentwurf" an den Entwurf der Architekten Kader/Wittfeld ( das "österreichische" Modell bei der Westfalia-Planungswerkstatt).

Für den weiteren Verlauf der Westfalia-Planung stellt die Initiative dem Rat folgendes Verfahren vor: Das laufende Bebauungsplanverfahren für die östliche Teilfläche soll bis Herbst diesen Jahres zurückgestellt werden. Die Zeit solle dann genutzt werden, um mit der Bürgerschaft ein Gesamtkonzept aufzustellen, "dass für die künftige Freigabe öffentlicher und privater Investitionen durch den Rat konsequent genutzt wird." Zudem solle in dieser Zeit der "innerstädtische Handel stabilisiert" werden.
Das von der Bürgerschaft entwickelte Konzept müsse schließlich, so die Aktion Westfalia, mit dem Eigentümer GEA verhandelt "und in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag" vereinbart werden.

Wer mehr wissen möchte, kann sich am Sonntag, 13. Februar, von 11 bis 16 Uhr im Foyer des Zweibrücker Hofes das Modell anschauen und mit den Mitgliedern der „Aktion Westfalia“ ins Gespräch kommen.

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