Trostbär Tommy für den Ennepe-Ruhr-Kreis unterwegs

„Tommy", so heißt der neue Kollege der Rettungsdienst-Teams im Ennepe-Ruhr-Kreis. Er kommt immer dann zum Einsatz, wenn Kinder behandelt werden müssen. „Auch wenn Tommy gar keine Ahnung hat, wie Verletzte medizinisch zu betreuten sind, übernimmt er doch eine wichtige Rolle. Mit Unterstützung der Fachleute tröstet er die kleinsten Patienten", kennt Landrat Dr. Arnim Brux die Stellenbeschreibung des plüschigen Bären.
Unfälle beim Spielen oder im Straßenverkehr, Verletzungen und Knochenbrüche, Kreislaufprobleme oder Atemnot - Situationen wie diese führen bei den Betroffenen zu Stress. Insbesondere Kinder reagieren häufig tränenreich, haben Angst oder gar Panik vor notwendigen Untersuchungen. „Hier setzen wir auf Tommy", verrät Rolf-Erich Rehm, zuständiger Abteilungsleiter der Kreisverwaltung. Der Bär solle den Kindern Sorgen nehmen und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes unterstützen. „Spielerisch können die Kinder ermuntert werden, zusammen mit Tommy die verletzte Stelle zu finden. Denkbar ist auch, dass zunächst am Bären gezeigt wird, wie medizinische Instrumente eingesetzt werden", so Rehm.
Bereits seit einiger Zeit bekommt jeder junge Patient den Bären kostenlos in die Hand gedrückt. Möglich machte dies eine Aktion der Verlagsgruppe KIM aus Detmold. Insgesamt 190 Spender ermöglichten hier die Beschäftigung von fast 1.300 Trösterbären.

Autor:

Melanie Giese aus Recklinghausen

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