Erschreckende Vorfälle bei Verkehrskontrollen in Herne
Einjähriges Mädchen auf der Zwischenablage "gesichert"

Darüber hinaus war auch die eigentliche Ladung, diverse Schrankbretter, nicht gesichtert.
  • Darüber hinaus war auch die eigentliche Ladung, diverse Schrankbretter, nicht gesichtert.
  • Foto: Polizei
  • hochgeladen von Kerstin Halstenbach

Die Polizei war am Montag, 19. August, in Herne für noch mehr Verkehrssicherheit unterwegs. Zahlreiche Polizeibeamte kontrollierten an mehreren Stellen auf dem gesamten Herner Stadtgebiet den Straßenverkehr.Die Polizeibeamten des Verkehrsdienstes nahmen im Rahmen eines Kontrolltages Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Unterstützt wurden sie durch Kräfte der Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Bochum und der Stadt Herne.

Besonders erschreckend war die Kontrolle eines Kleintransporters auf der Westring. Ein 38-jähriger Mann fuhr ohne irgendeine Sicherung mit zwei kleinen Kindern (1/6) im Ladebereich des Fahrzeuges. Darüber hinaus war auch die eigentliche Ladung, diverse Schrankbretter, nicht gesichert. Als "Kindersitzersatz" für die Einjährige diente die Zwischenablage der Vordersitze und eine offene Werkzeugkiste. Das 6-jährige Mädchen saß auf dem Boden des Transporters - in gleicher Höhe mit den ungesichterten Brettern. Glücklicherweise ist nichts Schlimmeres passiert.

Weiterfahrt unterbunden

Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige kommt trotzdem auf den 38-Jährigen zu. Eine Weiterfahrt mit den Kindern wurde durch die Polizeikräfte unterbunden. Im Rahmen der weiteren Kontrolle wurde darüber hinaus festgestellt, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Gegen Zahlung der Geldstrafe konnte der Mann seine Inhaftierung verhindern.
Im Bereich Holsterhauser Straße kontrollierten die Beamten einen hochwertigen Mercedes 500 AMG. Besetzt war der Sportwagen mit mehreren um die 20 Jahre alten Männer. Im Rahmen der Überprüfung wurde festgestellt, dass das Fahrzeug aus einem Betrugsdelikt stammen könnte. Der PS-Bolide wurde vor Ort sichergestellt. Gegen die polizeibekannten Männer wurde ein Strafverfahren wegen Betruges eröffnet.

64 Verstöße gegen Tempolimit

Darüber hinaus schrieben die Polizisten bei der Kontrolle des
Güter- und Schwerlastverkehrs 13 Anzeigen, die meisten davon wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie die Ladungssicherung und 14 Anzeigen wegen unerlaubter Handynutzung am Steuer.
Zu hohes Tempo gilt nach wie vor als eine der Hauptunfallursachen auf unseren Straßen. Aus diesem Grund kontrollierten die Beamten der Hundertschaft und des Verkehrsdienstes an mehreren Stellen die Geschwindigkeit. Insgesamt wurden 64 Tempoverstöße registriert.

Autor:

Kerstin Halstenbach aus Herten

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