Polizei führte umfangreiche Kontrollen in Wanne durch
Radfahrer im Visier

Vier Radfahrer erwischten die Polizei bei der Fahrt durch die Fußgängerzone, einen auf dem Gehweg. Ein weiterer Radler nutzte während der Fahrt unerlaubt sein Handy. 
Foto: Polizei Bochum
  • Vier Radfahrer erwischten die Polizei bei der Fahrt durch die Fußgängerzone, einen auf dem Gehweg. Ein weiterer Radler nutzte während der Fahrt unerlaubt sein Handy.
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  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Massive Kontrollen für mehr Sicherheit: Auf einen Aktionstag gegen die Handynutzung am Steuer ließ die Polizei 24 Stunden später Kontrollen des Schwerlastverkehrs und von Radfahrern in Wanne folgen.

Das Fahrrad erfreut sich zunehmender Beliebtheit: Immer mehr Menschen treten auf ihrem Weg zur Arbeit, zur Universität oder Schule in die Pedale. E-Bikes und Pedelecs sind heute im Straßenverkehr weit verbreitet. Sie ermöglichen auch Senioren ein hohes Maß an Mobilität. Die Schattenseite dieser eigentlich erfreulichen Entwicklung: Die Unfallzahlen steigen signifikant an. Verunglückten 2017 in Bochum, Herne und Witten noch insgesamt 311 Fahrrad- oder Pedelec-Nutzer, waren es im vergangenen Jahr bereits 387.
Vor diesem Hintergrund nahm eine Gruppe der Bereitschaftspolizei vor allem den Radverkehr in den Blick. Vier Radfahrer erwischten sie bei der Fahrt durch die Fußgängerzone, einen auf dem Gehweg. Ein weiterer Radler nutzte während der Fahrt unerlaubt sein Handy. Die Beamten kamen mit zahlreichen Fahrradfahrern ins Gespräch und sensibilisierten für einen sicheren Umgang mit dem Zweirad.
Währenddessen nahmen die speziell geschulten Beamten des Verkehrsdienstes Lastwagen und Transporter unter die Lupe. Unterstützt wurden sie durch Kräfte der Bezirksregierung Arnsberg, die sich um den Arbeitsschutz kümmerten, außerdem vom kommunalen Ordnungsdienst. Zum ersten Mal mit dabei waren Mitarbeiter des Bundesamts für Güterverkehr. Sie führten auf der Bundesstraße 226 eine umfassende Maut-Kontrolle durch. Zwölf Fahrer fielen wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten auf, bei vier Lastwagen war die Ladung nicht ausreichend gesichert. Nach Nachbesserung durften sie ihre Fahrt fortsetzen. Bei elf Fahrzeugen fehlte die Umweltplakette, in zwei Fällen war die TÜV-Plakette abgelaufen.
Zu hohes Tempo gilt nach wie vor als eine der Hauptunfallursachen. Aus diesem Grund kontrollierte die Polizei an mehreren Stellen die Geschwindigkeit. Insgesamt wurden 133 Tempoverstöße zur Anzeige gebracht. Der Schnellste war mit 91 Kilometern pro Stunde bei erlaubten 50 unterwegs. Er bekommt zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Ein Autofahrer fuhr vor den Augen der Beamten über eine rote Ampel, sieben waren nicht angeschnallt, einer benutzte sein Handy am Steuer. Die Polizisten schrieben zudem drei Anzeigen wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

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