Gemeinsame Beratungen von Stadt Herne und Polizei
Verkehr im Blick

Bei dem turnusmäßigen Treffen stand unter anderem die Verkehrslage rund um den ersten Cranger Weihnachtszauber im Fokus. Foto: Frank Dieper/Stadt Herne
  • Bei dem turnusmäßigen Treffen stand unter anderem die Verkehrslage rund um den ersten Cranger Weihnachtszauber im Fokus. Foto: Frank Dieper/Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Bereits zum fünften Mal haben sich die Leitungsebene des Polizeipräsidiums Bochum und der Verwaltungsvorstand der Stadt zu turnusmäßigen Beratungen getroffen. Oberbürgermeister Frank Dudda begrüßte die Delegation im Rathaus.

„Die Treffen sind für uns wichtig, um gemeinsame Themen zu erörtern, die Polizei und Verwaltung betreffen. Sie sind aber auch Ausdruck des guten Miteinanders beider Behörden“, betonte der Oberbürgermeister. Andreas Dickel von der Polizeidirektion in Bochum, der die Delegation anführte, erklärte: „Wir arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen. Das ist gut für die Sicherheit in Herne.“
Konkret vereinbart haben Polizei und Stadt den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen dem kommunalen Ordnungsdienst (KOD) und der Polizei. So sollen KOD-Angehörige auch von Schulungsangeboten der Polizei profitieren. Positive Signale gab es in dem Gespräch für eine Erinnerungsstätte für Opfer des Nationalsozialismus im Polizeigebäude an der Bebelstraße. Auch dort fanden während des Nationalsozialismus Misshandlungen von Menschen statt. Die DGB-Geschichtswerksatt setzt sich daher dafür ein, im Polizeigebäude daran zu erinnern. Ein Vorhaben, das die Stadt befürwortet und für das auch die Polizei einen Weg finden möchte.
Gesprochen haben beide Behörden auch über die Verkehrslage rund um die erste Auflage des Cranger Weihnachtszaubers. Zwar verlief die Veranstaltung friedlich, so dass die Polizei auf dem und um das Gelände kaum eingreifen musste. Der Anreiseverkehr und insbesondere Gäste, die in umliegenden Straßen nach kostenfreien Parkgelegenheiten suchten, bereiteten der Stadt und auch der Polizei aber durchaus Kopfzerbrechen. Der Fachbereich Öffentliche Ordnung und die Verkehrsdirektion der Polizei werden sich daher rechtzeitig vor der nächsten Veranstaltung zu diesem Thema beraten.

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