Hospizdienst präsentiert eine Ausstellung mit 29 Werken der Herner Künstlerin Inge Weber
Begegnung mit dem Leben

Ihre Bilder sollen die Stimmung aufhellen. Inge Weber fertigte einen Großteil der Werke extra für die Ausstellung an. Foto: Veranstalter
  • Ihre Bilder sollen die Stimmung aufhellen. Inge Weber fertigte einen Großteil der Werke extra für die Ausstellung an. Foto: Veranstalter
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Beim Betrachten bekommt man direkt gute Laune: Überirdische Welten, engelhafte Gestalten, figürliche Malerei und Traumlandschaften am Meer zählen zu den Lieblingsmotiven der Malerin und Grafikerin Inge Weber. 29 Werke präsentiert der Ambulante Hospizdienst ab dem 28. Februar.

Der Titel der Kunstausstellung, die am Freitag in den Räumen des Ambulanten Hospizdienstes an der Bahnhofstraße 137 eröffnet wird, lautet „Rendezvous mit dem Leben“. Die Vernissage, begleitet von Lucie Holtmann am Saxophon, beginnt um 18 Uhr.

Mitglied im Herner Künstlerbund

Inge Weber, 1957 in Herne geboren, hat von 2005 bis 2010 am Institut für Kunst und Kunsttherapie in Bochum Malerei und Grafik studiert. Seit 2007 ist sie Mitglied im Herner Künstlerbund. Ihre Werke waren seit 2004 in mehr als 30 Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im Ruhrgebiet zu sehen. Der Kontakt zum Ambulanten Hospizdienst kam über Brigitte Krupp zustande, eine befreundete Künstlerin, die dort 2018 mit der Ausstellung „Himmlisch“ vertreten war.

Weber zeigt in ihren Gemälden das vitale Optimistische. Ihre Farbskalen reichen von zarten Abstufungen bis zu expressiven Farbaufträgen. Ihre Stilrichtungen sind gegenständlich, abstrakt und frei, dabei geht sie auf die Forderungen der verschiedenen Materialien und Technik-Vielfalten ein. Inge Weber hat eine Vorliebe für romantisch-idyllische Landschaften und surrealistische Darstellungen in ihren Malereien.

Rendezvous mit dem Leben

Diese Richtung spiegelt sich auch in der Bildauswahl für „Rendezvous mit dem Leben“ wider. Inge Weber: „Ich lade die Betrachtenden ein, sich in die Bilder hineinzuversetzen. Idealerweise wird das Motiv als Kraftquelle empfunden und hellt die Stimmung auf.“ Die Hälfte der 29 farbenfrohen Öl- und Acryl-Bilder habe sie extra für die Ausstellung gemalt, so die Künstlerin. Gerade im Hinblick auf die Aufgaben des Hospizdienstes, der sich mit dem Leben und den letzten Tagen eines Menschen befasse, sei es ihr wichtig gewesen, die Vielfalt von Leben und Lebendigkeit zu betonen.

Zwei besondere Termine dürfen sich Interessierte merken. Am Dienstag, 28. April, findet im Rahmen der Ausstellung eine Lesung statt. Für eine musikalische Note sorgt an diesem Tag Wolfgang Flunkert auf dem E-Piano. Beginn ist um 19 Uhr. Die Ausstellung endet am 27. Juni mit einem Tag der offenen Tür (13 bis 18 Uhr).

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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