"Bildungs-Chancen erhöhen"

Die Übergabe der Unterrichtsmaterialien für die Grund- und Förderschulen fand in der Grundschule Kunterbunt an der Neustraße statt. Auf dem Foto: Ansgar Montag von der Caritas, Schulleiterin Monika Müller (Mitte) und ihre Stellvertreterin Claudia Huhmann-Rohkämper.
  • Die Übergabe der Unterrichtsmaterialien für die Grund- und Förderschulen fand in der Grundschule Kunterbunt an der Neustraße statt. Auf dem Foto: Ansgar Montag von der Caritas, Schulleiterin Monika Müller (Mitte) und ihre Stellvertreterin Claudia Huhmann-Rohkämper.
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Mit der Aktion Schulmaterial unterstützt der Caritasverband Kinder aus armen Familien. Sie erhalten kostenlos Hefte, Stifte, Zeichenblöcke, Bastelscheren, Farbkästen und vieles mehr. Alle 26 Herner Grund- und Förderschulen beteiligen sich an der Aktion.

Die staatliche Unterstützung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket reicht oft nicht aus, um die Kinder mit den nötigen Schulmaterialien auszustatten. So fehlt häufig die Grundlage für erfolgreiches Lernen. Bei der Übergabe der Materialien an der Grundschule Kunterbunt erläutert Ansgar Montag, Vorstand des Caritasverbands: „Wir möchten mit der Aktion einen konkreten Beitrag dazu leisten, die Bildungs-Chancen für die Kinder zu erhöhen. Sie sollen das nötige Arbeitsmaterial haben, um in der Schule gut mitarbeiten zu können.“

Die Materialien werden im Laufe des Schuljahres nach Bedarf an die Schüler verteilt. Das übernehmen die Lehrer. Alles geschieht vertraulich. Kein Kind soll sich schämen müssen. Monika Müller, Schulleiterin: „Die Lehrer bekommen direkt mit, welche Kinder kein Arbeitsmaterial dabei haben und können so schnell reagieren. Aus unserer Sicht ist das eine große Hilfe.“ So werden Stifte, Hefte, Farbkästen und andere Materialien den Schülern schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt.

In diesem Jahr werden rund 1600 Bleistifte, 5400 Buntstifte, 3000 Hefte und Blöcke, 1100 Klebestifte, 800 Zeichenblöcke, 800 Scheren, 400 Farbkästen und vieles mehr verteilt. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen ist der Bedarf weiterhin in etwa auf dem Niveau der vergangenen Jahre. „Wir stellen fest, dass viele Familien trotz Arbeit auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen sind. Die Anzahl der Menschen, die langzeitarbeitslos sind, verändert sich über die Jahre kaum“, erläutert Bernd Zerbe, Bereichsleiter beim Caritasverband.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 13.000 Euro. Möglich wurde die Aktion durch großzügige Spenden, vor allem bei den Haus­sammlun­gen der Caritas. Auch der Lions-Club unterstützt die Aktion. Die Firma Budde übernimmt viele Vorarbeiten und gewährt einen großzügigen Rabatt. Auch in Zukunft ist die Aktion auf Unterstützung angewiesen. Wer die Aktion unterstützen möchte, findet nähere Informationen im Internet.

Quelle: Caritas

Autor:

Wochenblatt Herne aus Herne

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