Programm für Kinder und Jugendliche in Herne
Die Sommerferien sind gerettet

Upcycling macht es möglich: Aus Stoffen, die schnell mal im Müll landen können, lassen sich Kleider nähen. Foto: Stadt Herne
  • Upcycling macht es möglich: Aus Stoffen, die schnell mal im Müll landen können, lassen sich Kleider nähen. Foto: Stadt Herne
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Pünktlich zu Beginn der Ferien haben städtische und freie Jugendeinrichtungen ihre Programme vorgestellt. Die Angebote wurden überarbeitet und den Corona-Schutzvorschriften angepasst.

Unter anderem wurden die Gruppen bei Aktivitäten verkleinert, die Kinder und Jugendlichen bleiben in festen Gruppen oder halten Mindestabstände ein. Außerdem müssen die Teilnehmer sich für die einzelnen Aktivitäten anmelden, damit Kontakte nachvollziehbar sind.
In den Sommerferien bieten sechs städtische Jugendeinrichtungen Programm an: Die Wache in Sodingen hat sich für jeweils zwei Ferienwochen ein Motto vorgenommen. Die ersten beiden Wochen laufen unter dem Titel "Let's move". Sie bieten Bewegungsspiele. Die dritte und vierte Woche stehen unter dem Motto "Urban Art". Dazu bietet die Wache Graffiti, Arbeiten mit Speckstein und Upcycling an. In den letzten beiden Ferienwochen geht es unter dem Motto "Around the Corner" auf zu Entdeckungen im Stadtviertel.
Das Spielezentrum bietet verschiedene Programme an. Der Abenteuerspielplatz Hasenkamp setzt in jeder Ferienwoche einen anderen Schwerpunkt. In der letzten Ferienwoche gibt es eine Kirmes mit Hüpfburg und Spielen.
Der Heisterkamp in Eickel geht nach draußen: In den ersten beiden Wochen steht Experimentieren und Forschen auf dem Programm. In den mittleren beiden Wochen gibt es Detektivgeschichten und Rätsel zum Entdecken und Stöbern. Erlebnisse und Abenteuer locken in den letzten beiden Wochen in den Gysenbergpark und zu Stockbrot und Lagerfeuer.
Am Freibad sind Sport und Entspannung dran. Fußball, Tanz und Musik locken. Die Kinder gehen raus, um Kräuter zu finden und zu verarbeiten. Teenager können mit Holz, Ton und Speckstein kreativ werden.
Im Stadtteilzentrum Pluto geht es in der ersten Woche ab in den Urlaub im eigenen Viertel. Die zweite Woche steht im Zeichen des Fußballs. In der dritten Woche können die Teilnehmer in einer Talentschmiede ihre Fähigkeiten erproben und in der vierten Woche an ihre Grenzen gehen und dabei sich selbst besser kennen lernen. In der fünften Woche geht es ins Multimedia-Camp. Auch im Pluto wird in der sechsten Woche Kirmes sein, mit Spielbuden und allem, was zu einer selbstgemachten Kirmes dazu gehört.
Auch die freien Träger bieten Programme für Kinder und Jugendliche an. In der Projektwohnung an der Emscherstraße 86 machen die Kinder aus dem Viertel Spiele und Ausflüge. Das Jüngerbistro in Wanne hat besondere Fahrräder ausgeliehen, die hoppeln, wackeln, verkehrt lenken und so die Kinder richtig herausfordern. Wer gerade nicht fährt, kann Kerzen ziehen oder zu einem der Ausflüge in die Kletterhallen in Bochum und Dortmund mitfahren.
Die Arche gestaltet die erste Ferienwoche zusammen mit der Fußball-fabrik. Die zweite Woche gehört dem Circus Schickschnack und ab der dritten Woche gibt es Fotos, Wasserspiele, Kreativangebote und Aus-flüge.
Die offenen Jugendeinrichtungen der evangelischen Kirche laden in Eickel in den ersten beiden Wochen ein zu Sport, Ausflügen und Geschichten am Lagerfeuer. In Röhlinghausen gibt es sechs Wochen lang Spiele, Ausflüge und Kreatives. Und im Lighthouse bietet das Pro-gramm für die ersten vier Wochen Musik, Ballspiele, Geocaching und Geländespiele sowie Fahrradtouren. Die erste Ferienwoche im Lighthouse ist das Community Camp, eine Ferienfreizeit, bei der die Kinder zwar zuhause übernachten, aber den ganzen Tag mit ihrer fes-ten Gruppe unterwegs sind. Gemeinsam unternehmen alle Einrichtungen Ausflüge, unter anderem in den Movie Park.
Die Falken werden mit den Kindern in der ersten Woche Blumentöpfe gestalten, am Kanal picknicken und zum Naturwildpark fahren. In der zweiten Woche geht es um Foto, Film und Kino – unter anderem mit einem Ausflug zum Movie Park, aber auch mit eigenen Fotos und Filmen. Die dritte Woche soll kreativ werden, dann sollen die Kinder ihre eigenen Ideen umsetzen können.
Die Begegnungsstätte Sodingen lädt am Anfang der Ferien zu Schnit-zeljagd und Draußensein und in der zweiten Woche zu Stockbrot und Kino. Die dritte Woche spielt sich vorwiegend draußen ab, mit Wasser-spielen, Picknick im Schlosspark und anderen Ausflügen.
Die letzten vier Wochen der Ferien steigt das Ferienprogramm im Pant-rings Hof in Sodingen. Betonfiguren bauen, kochen, nähen und Teenie-Disko gehören dazu.
Weitere Informationen:
www.herne.de

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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