N8-Atelier regte Kreativität der Teilnehmer an
Expressionistische Kunst

Unter Anleitung des Künstlers Roland Scheel (rechts) entstanden beim vergangenen N8-Atelier kreative Werke. Foto: Martin Leclaire
  • Unter Anleitung des Künstlers Roland Scheel (rechts) entstanden beim vergangenen N8-Atelier kreative Werke. Foto: Martin Leclaire
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Expressionistische Kunstwerke können sehr abstrakt sein oder auch mit Hilfe von Objekten und Formen etwas darstellen. Diese künstlerische Bandbreite haben sich die Teilnehmer des vergangen N8-Ateliers zu Nutze gemacht, um einzigartige Kunstwerke zu kreieren. Unter dem Motto „Quer Beet“ waren ihnen keine Grenzen gesetzt.
Im Rahmen der kreativen Nacht beschäftigten sich die Teilnehmer vor allem mit Farben und Formen sowie der eigenen Herangehensweise an die Malerei. So entstanden Werke, die sich durch Gegenständliches, wie zum Beispiel Formen und Objekte, auszeichnen. Jedoch schufen die Künstler auch Kunstwerke, die frei von Formen und Figuren sind. Bei diesen abstrakten Bildern stand vor allem die Farbe im Vordergrund. Den künstlerischen Anhaltspunkt für diese außergewöhnliche Malerei bietet der Expressionismus: Expressionistische Werke zeichnen sich sowohl durch die Darstellung von Formen und Gegenständen aus, als auch durch sehr abstrakte Maltechniken, die von starken und leuchtenden Farben Gebrauch machen.
„Die Teilnehmer haben das Motto gut umgesetzt. So erschufen sie figürliche, aber auch sehr abstrakte Werke“, sagte Roland Scheel. „Dabei hinterfragten sie auch, wie man ein Kunstwerk kreiert.“ Der Künstler und die Kunsttherapeutinnen des Marienhospitals Eickel standen den Anwesenden mit ihrem Fachwissen zur Seite.
Roland Scheel ist bereits seit 1999 künstlerisch aktiv und nahm an verschiedenen Ausstellungen im Ruhrgebiet teil. Vor rund zwei Jahren wirkte er mit dem Buch „Lebe dein grünes Wunder“ und seiner Malerei „Kunst aus Essen“ an dem Projekt „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ mit. Aktuell bildet er sich in Soziologie weiter und ist im Unperfekthaus in Essen tätig.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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