Festival kann wegen Corona in diesem Jahr nicht stattfinden
Feierabend für den Feuerabend


Mit dem Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober ist der Feuerabend in diesem Jahr ein Ding der Unmöglichkeit. Foto: Markus Reddig/Stadtmarketing

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  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Der Feuerabend wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Damit reagieren die Veranstalter auf die Ankündigung, Großveranstaltung bis mindestens Ende dieses Jahres nicht zu erlauben.

Am 19. September sollten wieder vier Feuerwerke den Nachthimmel am Buschmannshof erleuchten. Für ausgelassene Party-Stimmung waren die Auftritte zweier Bands geplant. Großveranstaltungen wie der Feuerabend sind zur Eindämmung der Corona-Pandemie gemäß dem jüngsten Beschluss von Bund und Ländern noch mindestens bis zum 31. Oktober verboten. Deshalb hat das Stadtmarketing das Festival für dieses Jahr abgesagt. Zuvor wurde eine Anpassung des Konzeptes geprüft.
Der Feuerabend ist grundsätzlich als großes Stadtfest gedacht. Die Einhaltung von Abstands- und Hygiene-Vorschriften sowie die Nachverfolgung der Besucher sind dort nicht zu gewährleisten. „Wir wissen, dass viele Menschen gerade unbeschwerte Zusammenkünfte umsonst und draußen vermissen. Leider können wir als Veranstalter eine solche Veranstaltung wie den Feuerabend nicht in einem kleineren Rahmen durchführen“, sagt Projektleiterin Tina Dzierla. „Ein Musikfeuerwerk für ein begrenztes Publikum lässt sich nicht mit unserem Anspruch vereinbaren, möglichst viele Menschen zu begeistern. Auch die Finanzierung eines solchen Events durch Sponsoren und Standgebühren hängt von der Größe des Publikums und dem Umfang der Veranstaltung ab.“
Aufgrund der zu erwartenden kälteren Temperaturen und der ungünstigen Witterungsbedingungen ließe sich der Feuerabend nicht weiter verschieben. „Eine laue Spätsommernacht lässt sich von der Stimmung her nicht mit einem kalten, stürmischen Abend im November vergleichen“, so Dzierla. Die allgemeine Planungssicherheit fehlt. Dazu kommt ein erhöhtes finanzielles Risiko – auch für die Imbiss- und Ausschankbetriebe. „Die Fans des Feuerabends erwarten eine dicke Party, wir könnten aber unter den jetzigen Bedingungen nur ein Tischfeuerwerk liefern. Deshalb müssen wir den Feuerabend leider in diesem Jahr absagen“, sagt Dzierla. „Wir hoffen im nächsten Jahr den Feuerabend wie gewohnt vor dem Rathaus veranstalten zu können“, sagt Stadtmarketing-Geschäftsführer Holger Wennrich.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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