Gymnasiasten vertieften ihre Spanisch-Kenntnisse in Salamanca
Fiesta mit Fröschen und Fischen

Die Sprachreise nach Salamanca hat am Gymnasium Eickel bereits eine jahrelange Tradition. Zum zweiten Mal fand die Fahrt nun in Kooperation mit dem Pestalozzi-Gymnasium statt.

Von Annette Albers

23 Schüler der Gymnasien Eickel, Wanne und Pestalozzi hatten die Gelegenheit, durch einen Intensivkurs ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und die spanische Kultur in Gastfamilien hautnah zu erleben. Die Reise startete am Flughafen Düsseldorf. Für einige Reisende war es der erste Flug überhaupt. Nach der Ankunft an einer Sprachschule lernten die Schüler ihre Gastfamilien kennen und hatten bei strahlendem Sonnenschein die Gelegenheit, auf eigene Faust einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen.
Die folgenden Tage verliefen abwechslungsreich. Zuallererst gab es jeden Morgen einen Appell vor der Sprachschule, bei dem die Schüler die Gelegenheit nutzten, aus vom Besuch in ihren Gastfamilien zu erzählen. Irritation über ungewohntes Essen gehörte ebenso in die Berichte, wie das Lob der Gasteltern. Im Anschluss begann der Unterricht in Kleingruppen bei einheimischen Lehrern. Alle Schüler schlugen sich so gut, dass sie am Ende des Aufenthaltes ein Zertifikat erhielten.

Der Tag startete mit Grammatik

Nach zwei Stunden Grammatik und Wortschatz im Klassenraum ging es an der frischen Luft weiter. Bei diesem Unterricht konnten die Schüler ihre Sprachkenntnisse im direkten Austausch mit den Spaniern erproben. So suchten sie zum Beispiel den Frosch von Salamanca, der an der Fassade der Universität zu finden ist, sie erfragten in der Markthalle Preise und wunderten sich dabei über das breite Angebot an Fisch und Fleisch, stellten in einem Modegeschäft ein Outfit für eine Hochzeit zusammen und führten am Fluss Tormes Szenen aus dem im 16. Jahrhundert veröffentlichten Roman „Lazarillo de Tormes“ auf.
Auch neben dem Unterricht gab es ein Programm, das den Schülern verschiedene Aspekte der spanischen Kultur näher brachte. Bei einer Stadtführung lernten sie Salamancas Geschichte kennen. Außerdem erklommen sie den Turm der zweiteiligen Kathedrale.
Bei einem Tanzkurs in einer eigens für die Gruppe geöffneten Diskothek führte ein Tanzlehrer die Schüler auf Songs wie „Azúcar“ und natürlich „Despacito“ in die Rhythmen des Salsa und Bachata ein. Die gelernten Schritte konnten die Jugendlichen einige Tage später bei einer Fiesta in einer typischen Tanzbar aufs Parkett bringen. Und selbstverständlich wurde das kulinarische Angebot der Region unter die Lupe genommen. An einem Tag probierten die Herner zum Beispiel die landestypischen Churros con Chocolate, ein Schmalzgebäck mit Schokolade aus. An einem anderen Tag testeten sie ein gerade in Salamanca sehr beliebte kleine belegte Baguettes.
Schließlich war es an der Zeit, Salamanca und den Gastfamilien Adiós zu sagen. Nach der Busfahrt durch die dünn besiedelte Hochebene flog die Gruppe von Madrid zurück nach Düsseldorf. Die Schüler nutzten die Gelegenheit, in Salamanca Land und Leute kennen zu lernen.
Foto: privat

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