Feuerabend zieht wegen Bauarbeiten für zwei Jahre nach Wanne
Geeignete Kulisse

Holger Wennrich und Frank Dudda präsentierten das Konzept für den Feuerabend am Buschmannshof. 
Foto: Stadtmarketing

Beim Feuerabend am 21. September sollen wieder vier imposante Feuerwerke im Rhythmus der Musik den Nachthimmel erleuchten. In diesem und im kommenden Jahr wird die Veranstaltung an den Buschmannshof verlegt.

Grund für die Verlegung sind die Bauarbeiten am Friedrich-Ebert-Platz. Der Standort im Zentrum von Wanne ist eine Alternative, die sich bewährt hat: Hier finden die Mondnächte statt. Die Gerüchteküche rund um die Verlegung des Feuerabends hat damit ein Ende. Mit dem Buschmannshof habe das Stadtmarketing einen optimalen Ersatz gefunden, begrüßt Oberbürgerbeister Frank Dudda die Verlegung nach Wanne.
Der Standort werde gerne gesehen, weil er dem „Pakt für Wanne“ einen zusätzlichen Anschub gebe. Diesen hatte die Stadt im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Dudda: „Wenn der Platz in ein anderes Bewusstsein gerückt wird, kann sich daraus eine neue Dynamik ergeben."
Die Baustelle an der alten Sparkasse am Friedrich-Ebert-Platz verhindert eine Durchführung des Feuerabends vor dem Rathaus. Der Feuerabend ist so schnell gewachsen wie kaum ein anderes Stadtfest in der Region. Jedes Jahr zieht er Tausende in seinen Bann. Die Besucher kommen längst auch aus umliegenden Städten nach Herne. Durch die Baustelle ist der verfügbare Platz nun zu klein geworden, vor allem in einem Bereich, in dem Bühne und Feuerwerk gut im Blick sind. „Ein zeitweiser Abbau der Baustelleneinrichtung wäre bei weitem zu teuer und würde die Fertigstellung verzögern“, sagt Stadtmarketing-Geschäftsführer Holger Wennrich. Das Stadtmarketing hat deshalb frühzeitig alternative Veranstaltungsorte nach ihrer Eignung für den Feuerabend geprüft.
Am Ende der Suche erfüllte einzig der Buschmannshof alle Anforderungen wie Größe des Geländes, geeignete Kulisse für die Feuerwerke, Bodenbeschaffenheit, zentrale Lage und Verkehrsanbindung. Besonders wichtig ist dabei eine geeignete Abbrennstelle für die vier geplanten Feuerwerke. Die Voraussetzung dafür ist wenig Wohnbebauung in direkter Nachbarschaft, damit der nötige Sicherheitsradius eingehalten werden kann.
„Das wird das fetteste Stadtfest, das wir jemals durchgeführt haben“, ist sich Wennrich sicher. Die Fläche, die in diesem Jahr zum Feuerabend bespielt werde, sei viermal so groß wie bei den Mondnächten. In diesem Umfang werde der Platz zum ersten Mal genutzt.
Das Feuerwerk soll mit einer Steighöhe von bis zu 150 Metern wesentlich höher steigen als bei den Mondnächten. „Der Buschmannshof ist ein starker Ort mit einem schönen Baumbestand im Hintergrund und das Sparkassengebäude lässt sich wunderbar beleuchten“, so Wennrich. „Allerdings haben wir das Event für den Platz vor dem Herner Rathaus entwickelt und dorthin zieht der Feuerabend im Jahr 2021 wieder zurück“, blickt er voraus.

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