Schulsozialarbeiter organisierten ein besonderes Programm
Kreative Ferien

Die Kinder, die an der Aktion teilnahmen, kamen aus unterschiedlichen Schulen. Foto: Michael Paternoga/Stadt Herne

Die Umgebung erkunden, auf der Theaterbühne stehen und kreative Spiele ausprobieren – so machen die Ferien Spaß: Das können auch 15 Jungen und Mädchen bestätigen, die eine Woche lang an der Kolibri-Schule ein abwechslungsreiches Programm erlebten.

Das Team um Sebastian Roos, Carina Kükenbrink, Christine Ries, Johanna Hünting und Anke Pietka hatte im Vorfeld ganze Arbeit geleistet. Es waren nämlich die Fachkräfte der Schulsoziarbeit, die die Programmpunkte organisierten. Und die Aktionen kamen an: Gleich am ersten Tag ging es nach einer Kennenlernrunde ins Spielezentrum, wo eine Spiele-Rallye auf dem Programm stand. Bleibende Eindrücke hinterließen die Übungen mit Gabriele Kloke vom Theater Kohlenpott. In den Flottmannhallen stellten die Kinder nämlich selber auf der Bühne ihr Improvisationstalent unter Beweis. Zuvor malten die Schüler ihren Lieblingsplatz und besuchten natürlich auch den angrenzenden Piratenspielplatz am Hölkeskampring. „Als Orientierung nutzten die Jungen und Mädchen den Kinderstadtplan, das hat richtig gut geklappt“, freute sich Christine Ries, die eigentlich an der Grundschule Kunterbunt arbeitet, für die Ferienaktion aber an der Kolibri-Schule aktiv war.
Auch die Kinder kamen aus verschiedenen Schulen und lernten so noch besser ihr Quartier kennen. „Genau das ist einer der Effekte, die wir mit unserer Ferienaktion erreichen möchten“, betonte Nikolai Ammann von der Kommunalen Fachstelle Schulsozialarbeit. Weitere Effekte sind neben der attraktiven Freizeitgestaltung die Förderung der Kinder in verschiedenen Bereichen und Kompetenzen wie Bewegung, gesunde Ernährung, soziale Kompetenzen, Kreativität, soziale Teilhabe, Integration, Inklusion und der Übergang von der Grundschule in die Weiterführende Schule. Durch die Angebote in den Ferien lernen die Fachkräfte die Kinder außerdem noch einmal in einem anderen Rahmen kennen und können so noch besser auf sie eingehen.
Insgesamt fanden an acht verschiedenen Standorten im Stadtgebiet Ferienaktionen mit Fachkräften der Schulsoziarbeit statt. Aber nicht alle endeten wie an der Kolibri-Schule mit einer Schatzsuche, denn die durfte natürlich zum Abschluss nicht fehlen. Die Schatzkarte führte die Jungen und Mädchen direkt zum Nest mit den Schoko-Hasen.

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