Musik aus Kenia in der Christuskirche

Peter Akwabi und Boda Boda präsentieren den bedeutendsten und populärsten Musikstil ihrer Heimat: den Benga.
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  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Peter Akwabi und Boda Boda sind im Rahmen der Reihe "Klangkosmos Weltmusik" zu Gast in der Christuskirche. Dort treten die Kenianer am 4. Mai auf.

Peter Akwabi komponiert und lehrt seit mehr als fünf Jahrzehnten Musik. Er gehört zur alten Gitarrenschule Ostafrikas, die von Rumba und Soukous inspiriert wurde. Dieser Musikstil wurde von traditionellen Musiken aus der Kongo-Region beeinflusst. Seine Ursprünge liegen in den Dreißigerjahren. Nur zwei Jahrzehnte später war die Musik in ganz Afrika äußerst populär. Der Stil ist geprägt von anspruchsvollen Griffen auf der Gitarre. Mit Daumen und Zeigefinger werden Rhythmus und Melodie gleichzeitig gespielt.

Geboren wurde Peter Akwabi in Khwisero im westlichen Kenia. Dort wuchs er mit populären Omutibo-Beats auf, einer lokalen Form von Prozessionsmusik. Sein erstes Album veröffentlichte er 1963 als Teenager. Später promovierte er an der Universität von Kenyatta. Heute arbeitet er als freischaffender Musikdozent, hat mehr als 250 Kompositionen geschrieben und in 13 TV-Sendungen mitgespielt. Akwabi singt mit getragener Stimme über Geschichten, die in den frühen Jahren der kenianischen Volksmusik populär waren.

Einer der bedeutendsten und populären Musikstilen des Landes ist der Benga. ab den Fünfzigerjahren verbreitete er sich in ganz Kenia. Durch den Kontakt mit Musikern aus Tansania und dem Kongo wurde dabei eine enorme musikalische Vielfalt erzeugt. Gemeinsam mit Boda Boda wird Peter Akwabi sich modernen Interpretationen dieses Stils widmen.

Boda Boda sind David Otieno und Idd Aziz. Der Begriff stammt von den Taxi-Fahrrädern und Taxi-Mopeds, die häufig in Kenia zu sehen sind und hat sich aus dem englischen Wort Border (deutsch: Grenze) entwickelt.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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