Broschüre „Kultur und Sehenswertes“ begibt sich auf die Spuren des Bergbaus
Neues nach dem Ende

Touren mit dem Segway gehören auch in diesem Jahr zu den Angeboten, mit denen man Herne kennenlernen kann.
  • Touren mit dem Segway gehören auch in diesem Jahr zu den Angeboten, mit denen man Herne kennenlernen kann.
  • Foto: Isabel Diekmann/Stadtmarketing
  • hochgeladen von Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt)

Welch passende Kulisse: Das Stadtmarketing stellte vor der Künstlerzeche Unser Fritz 2/3 die neue Ausgabe von "Kultur und Sehenswertes" vor. Was in den kommenden Monaten in Herne passiert, ist hier ebenso aufgelistet wie die Sehenswürdigkeiten der Stadt, zu denen auch das Industriedenkmal nicht weit vom Kanal gehört.

Natürlich findet sich in "Kultur und Sehenswertes" das, was Herne geprägt hat: industrielle Spuren des Bergbaus. Aber die Broschüre geht natürlich auch mit der Zeit und gibt zum Beispiel einen Überblick über Touren mit dem Segway und dem Cabriobus kreuz und quer durch die Stadt. Diese können bereits gebucht werden (siehe Link am Ende dieses Artikels).

Die Broschüre vermittelt einen guten Eindruck von den schönen Seiten Hernes. „Für die sieben doppelseitigen Fotos mit Stadtansichten haben wir wieder auf besonders treffende Zitate von Bürgern zurückgegriffen“, sagt Stadtmarketing-Geschäftsführer Holger Wennrich. Authentische Stimmen vermitteln auf 56 Seiten Hernes Stärken glaubhaft. „Besondere Orte und engagierte Menschen machen unser Kulturangebot so liebenswert und einzigartig; Herne hat Lokalkolorit“, formulierte eine Bürgerin in ihrer Einsendung im Rahmen der Unterstützerkampagne. Der vierseitige Jahreskalender am Ende der Broschüre bringt die wichtigsten Termine des gesamten Veranstaltungsjahres auf einen Blick zusammen.

Im Dezember vergangenen Jahres wurde die Förderung von Steinkohle in Deutschland eingestellt. „Ein passender Anlass, sich näher mit der Vergangenheit der Region zu befassen“, findet Astrid Jordan (Stadtmarketing). Deshalb führt eine neue Tour mit dem Segway auf den Spuren des Bergbaus zu verschiedenen Zeugen dieser Industriegeschichte. Startpunkt ist die Zeche Pluto, der kleine Bruder der Zeche Zollverein in Essen. Per Segway geht es zunächst über die Erzbahntrasse vorbei an der Halde Pluto zum Malakowturm der ehemaligen Zeche Unser Fritz I/IV. Die Strecke führt auf die gegenüberliegende Kanalseite zur Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, die ein herausragendes Beispiel für die neue Nutzung von Industriedenkmälern zu kulturellen Zwecken darstellt.

Während der Fahrt vermittelt Führer Robert Herzog die passenden Informationen über ein Funklautsprechersystem, das in den Segways eingebaut ist. „Achtung! Hier wird es gleich etwas holpriger“ und andere Hinweise zur Beschaffenheit der Strecke kommen auf diese Weise bei jedem Segway an. Fast jeder Erwachsene mit einem Führerschein kann ein Segway fahren. Vor Beginn der Tour gibt es eine kurze Einweisung in die Steuerung. „Fahren ist ganz einfach: Ein bisschen nach vorne lehnen, ein bisschen zurücklehnen, das ist auch schon alles“, sagt Astrid Jordan.

Den Strukturwandel der Region macht die Tour "Industriekultur trifft Moderne" erfahrbar. „Das Gesicht des Ruhrgebiets hat sich schon lange vor dem Stillstand der Förderbänder der letzten Zeche im Ruhrgebiet geändert – und es ändert sich noch, manchmal sogar von Tour zu Tour“, so Jordan. Für alle, die es eine Spur gemütlicher mögen, gibt es wieder zwei Touren mit dem Cabriobus. Vom roten Doppeldecker aus lassen sich ganz bequem „Hernes Wilder Westen aus der Vogelperspektive“ und „Herne auf den zweiten Blick“ erkunden.

Ein uriges Erlebnis ist die fachkundig begleitete Spirituosen-Probe „Schnaps trifft auf Currywurst“ in der Alten Drogerie in Crange. Hier fühlt man sich wie zu Großmutters Zeiten. Der Schankraum mit der Originaleinrichtung aus dem Jahr 1949 ist eine authentische Kulisse für einen Ausflug in die Ortsgeschichte.

An 28 Terminen kann man in diesem Jahre Touren mit dem Segway oder Cabriobus unternehmen beziehungsweise die Spirituosen schlucken. Die kostenlose Broschüre mit allen weiteren Informationen ist ab sofort an vielen öffentlichen Orten erhältlich, darunter unter anderem das Kundencenter der Stadtwerke am Berliner Platz und der Stadtmarketing-Ticketshop.

Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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