Tag der offenen Tür für Musikfreunde

Christian Ribbe und Gerald Gatawis (stellvertretender Musikschulleiter) spielen sich schon einmal warm.Foto: Thiele
  • Christian Ribbe und Gerald Gatawis (stellvertretender Musikschulleiter) spielen sich schon einmal warm.Foto: Thiele
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In die Welt der Töne führt die Reise, wenn am Samstag die Städtische Musikschule zum Tag der offenen Tür bittet.

Ob man der Trompete die passenden Klänge entlocken will oder lernen möchte, wie man virtuos die Finger über die Tasten des Klaviers gleiten lässt, in der Städtischen Musikschule an der Gräffstraße ist man dafür richtig.

Wer das Angebot näher kennenlernen möchte, ist beim Tag der offenen Tür willkommen. Dieser findet am 7. November von 11 bis 16 Uhr und damit zum ersten Mal an einem Samstag statt. „Wir wollen allen die Möglichkeit geben, vorbeizuschauen“, erklärt Musikschulleiter Christian Ribbe.

Im Zehn-Minuten-Takt finden Führungen durch das Haus statt. In den verschiednen Räumen werden die Instrumente vorgestellt. Dabei erklingt stets dasselbe Lied: „Frère Jacques“. So haben die Besucher einen Vergleich, wie das bekannte Stück auf den verschiedenen Instrumenten klingt. „Man kann es unterschiedlich interpretieren und vielfach Spaß haben“, verspricht Ribbe.
Die Kinder bekommen bei den Touren eine Stempelkarte mit. Wenn sie alle Räume besucht haben und die Karte vollständig abgestempelt ist, nehmen sie an einer Verlosung von Gratis-Unterrichtsstunden teil.

Wer die Instrumente mal selbst in die Hand nehmen möchte, hat in zusätzlichen Bertaungsräumen die Gelegenheit.

In der Aula der Musikschule wird während des ganzen Tages live musiziert. Zum Abschluss findet dann um 16 Uhr eine Versteigerung von Instrumenten statt, die sich nur noch zur Deko, aber nicht mehr für den Unterricht eignen. Darunter ist auch ein ausrangiertes Klavier. Dennoch wollen die Musikschulmitarbeiter versuchen, auf den Instrumenten noch einmal zu spielen. „Das wird nicht schön aber lustig“, verspricht Ribbe.

Wer schon vor Ort für sich entscheidet, an welchem Instrument er sich versuchen möchte, kann sich direkt für die Musikschulkurse anmelden.

Das gilt sowohl für die Jüngsten, wie auch für die Erwachsenen, die im etwas reiferen Alter ihre Musikalität (wieder) ausleben möchten.

Als Bonbon kann man seinem Nachwuchs bereits einen Platz in den neuen Musikgarten- und Früherziehungskurse, für die die Anmeldung eigentlich erst eine Woche später startet.

Autor:

Dirk Marschke aus Herne

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