Der November in den Flottmann-Hallen
Von furios bis tänzerisch

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Mit der Kuboshow starten die Flottmann-Hallen in den November. Kurz darauf folgt mit dem Urban Art Festival einer der ganz großen Höhepunkte des Jahres. Der kommende Monat hat aber noch mehr zu bieten...

Kuboshow (2. und 3. November):
Die Kuboshow findet am kommenden Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr in den Flottmann-Hallen statt. 100 junge Künstler präsentieren ihre aktuellsten Arbeiten. Die Messe zeigt fast ausschließlich Studenten und Absolventen deutscher und internationaler Kunstakademien. Die Malerei ist die Hauptdisziplin der beteiligten Künstler. Durch persönliche Auswahl des Veranstalters sowie über ein Bewerbungsverfahren haben die Künstler ihren Weg auf die Liste der Messe gefunden. Zur Messe erscheint ein 200 Seiten dicker Katalog mit rund 500 Abbildungen.

Urban Art Festival (7. bis 9. November):
Das Urban Art Festival zeigt die Hiphop-Kultur des Ruhrgebietes in all ihren Facetten. Zweiter Spielort neben den Flottmann-Hallen ist der Alte Wartesaal im Bahnhof Herne. Die Eröffnung findet am Donnerstag um 18 Uhr statt. Zu Gast ist dann der Tanznachwuchs der Hiphop-Akademie. Es folgt um 19 Uhr die Perfomance "The Sky above, the Mud below". Farah Deen begibt sich in einen für den urbanen Tanz eher unüblichen theatralen Kontext und auf eine Reise durch die Spannungsfelder Religion und Frausein.
Der Verein Pottporus präsentiert seine neueste Produktion "#Luft". Die Premiere findet am Freitag um 18.30 Uhr statt. Zehn Jugendliche aus Herne haben die Beziehung zu ihrer Umwelt mit viel Kreativität erforscht. Unter der Leitung von Nella Turkki und Janis Heldmann entwickelten sie eine Performance mit tänzerischen Elementen und starken Worten. Um 20 Uhr folgt das "Urban Dance Labor", das fünf Kurz-Choreografien beinhaltet.
Einer der Höhepunkte des Programms ist der Ruhrpottbattle am Samstag ab 19 Uhr. Die urbane Tanzszene trifft sich seit mehr als zwei Jahrzehnten zu diesem Wettstreit in den Flottmann-Hallen.

Sisters of Comedy (12. November):
"Nachgelacht" lautet der Titel des Programms, das um 20 Uhr beginnt. Nessi Tausendschön, Martina Brandl, Sybille Bullatschek, Jaqueline Feldmann, Johanna Zeul, Patin und Moderatorin Deana Ehrich geben sich die Ehre. Die Bandbreite reicht von Kabarett über musikalische Beiträge bis hin zum Poetry-Slam. Ein Teil der Einnahmen soll das Frauenhaus und den Verein Schattenlicht unterstützen.

Lento Furioso (16. November):
Die Ausstellung "Lento Furioso" eröffnet um 17 Uhr. Zu sehen sind Skulpturen von Peter Nagel und Christoph Platz. Nagel sieht sich in erster Linie als Plastiker, Platz als Bildhauer der vor allem auf das Material Holz setzt. Beide behalten mit ihrer Kunst stets einen ironischen Blick auf ihre Zeit.
Spielarten (18. bis 22. November):
Herne ist der Mittelpunkt des "Spielarten"-Festivals, das in zehn Städten Nordrhein-Westfalens stattfindet. In der Bilderbuch-Adaption „Das platte Kaninchen“ vom Consol-Theater (Gelsenkirchen) wird nach einer würdigen letzten Ruhestätte für ein plattes Kaninchen gesucht, während sich in „Mission Laika“ vom Theater Marabu Kinder gemeinsam mit den Schauspielern auf eine abenteuerliche Reise durch den Weltraum begeben können. Das Gemeinschaftsprojekt der Gruppe Wilde Hummel und dem Hallo-Du-Theater erzählt in "Glück Auf!" die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet mit den Mitteln des Figurentheaters. Das Theater Monteure wiederum zeigt in „Meins wird Deins“ musikalisches Theater und stellt dabei die Frage nach dem Teilen von Besitz, Erfahrungen und Perspektiven. Das Agora-Theater stellt in seiner Buchadaption „Hannah Arendt auf der Bühne“ die philosophische Frage nach der Macht von Worten.

Lackballett (29. November):
Das Lackballett ist eine Tanz-Performance, die von 1940 entworfenen Skizzen aus dem Spätwerk Oskar Schlemmers ausgeht und 1941 nur ein einziges Mal aufgeführt wurde. Für die Neuinterpretation sorgt das Theater der Klänge (Düsseldorf). Schon bei seiner Gründung 1987 nahm es mit seiner Produktion „Die mechanische Bauhausbühne“ erstmals Bezug zu den Bühnenwerken des Bauhauses der Zwanzigerjahre.

Das Theater Marabu präsentiert die "Mission Laika" im Rahmen des Spielarten-Festivals. Foto: Ursula Kaufmann
Autor:

Elmar Koenig (Redaktion Wochenblatt) aus Herne

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