Von Romreisen und Baumarktfolie

Museumsleiter Dr. Oliver Doetzer-Berweger (links) und Klaus Florian versprechen ein einprägsames Kunsterlebnis.WB-Foto: Detlef Erler
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  • hochgeladen von Dirk Marschke

Wie mögen sie ihre Bilder? Großformatig und farbenfroh oder lieber klein und in Schwarz-Weiß? Das Werk des Künstlers Klaus Florian bietet beides und noch viel mehr. Einige seiner Arbeiten sind nun in einer neuen Ausstellung in der Städtischen Galerie zu sehen.
Klaus Florian hat seine ganz eigene Arbeitsweise. Denn wo andere Künstler mit einem Bild zufrieden sind, fängt er gerade erst an. „Ich muss sich immer an ganzen Werkblöcken abarbeiten“, gibt der Mülheimer Künstler zu versehen.
Fünf dieser Einheiten sind nun in der Städtischen Galerie zu sehen. Der sperrige Ausstellungstitel „Block P.– FundUS_ Habitate_DeepWater–Aroma“ setzt sich aus den Namen der Reihen zusammen, um die sich die Besucher aber nicht zu viele Gedanken machen sollten, denn „die Namen sind für mich wichtig, der Titel ist ein Spiel, ich möchte nicht zu konkret werden“, erklärt Florian geheimnisvoll.
„FundUS“ entstand, als Florians Tochter einen Amerika-Aufentahlt hatte. In dieser Zeit entstanden 240 DinA4-Zeichnungen mit Ölkreide und Ölfarbe. „Ohne Vorzeichnung und Korrekturen“, so Florian, hat er seine Gefühle und Empfindungen aufs Papier gebracht.
In „Aroma“ verarbeitet Florian die Eindrücke einer Romreise. Unter der verbindenden Farbgebung in Rot, Gelb und Blau kann der Kenner architektonische Anspielungen auf die Stadt erkennen. Das dominierende Element bleibt aber das Zusammenspiel der Farben.
Für den Werkblock „DeepWater“ hat sich Klaus Florian, inspiriert von der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko, einer Raster-Folie aus dem Supermarkt bedient, auf der er zeichnet. Diese durch strenge Geometrie gekennzeichnete Unterlage verleiht den Werken ihre Besonderheit.
Entstanden sind die Arbeiten zwischen 2004 und 2011, „einige sind noch handwarm“, erklärt Florian. Die Ausstellung eröffnet heute um 18.30 Uhr und ist bis zum 15. Mai dienstags bis freitags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr in der Städtischen Galerie, Karl-Brandt-Weg 2, zu sehen.

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